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Grohe schlägt am 14. und 15.2. den Bogen zu antiker Wellness in der Römerzeit

(6.2.2004) Der amerikanische Arzt Halbert Dunn brachte 1959 das bis dahin unpopuläre Wort "Wellness" in Umlauf, ohne zu ahnen, dass dieser Begriff bald in aller Munde sein würde. "Wellness" setzt sich zusammen aus "WELLbeing" und "FitNess", also aus Wohlbefinden und Gesundheit. Ihren Ursprung hat die Gesundheitsvorsorge auf die sanfte Tour allerdings in der Antike. Mittlerweile ist moderne Wassertechnologie im Zusammenhang mit Wellness nicht mehr wegzudenken. Das Bad nach einem anstrengenden Tag oder die heiße Dusche am Morgen sind in der westlichen Welt heute üblich. Als Hersteller von Armaturen und Sanitärsystemen hat Grohe jetzt einen Bogen zu "Wellness antik" geschlagen und beteiligt sich als Sponsor am gleichnamigen Themenwochenende bei der "Varusschlacht im Osnabrücker Land - Museum und Park Kalkriese". Für die Veranstaltung am Valentinstag (14. Februar) von 14 bis 18 Uhr und am nachfolgenden Sonntag (15. Februar) von zehn bis 18 Uhr stellt das Unternehmen eine "Minitherme" auf.


Die Römer lebten und erlebten ihr Wohlgefühl in den Thermen, den öffentlichen Bädern. Wechselweise gehörten das lauwarme und das heiße Bad, manchmal ein Saunagang, der Sprung ins Kaltwasserbecken und auch abschließende Schönheitsbehandlungen dazu.

Szenenwechsel: Wellness spielt sich heute nicht mehr in öffentlichen Badeanstalten sondern überwiegend in den eigenen vier Wänden, im eigenen Badezimmer ab. Das Badezimmer wird immer mehr zur Oase des persönlichen Wohlgefühls und spiegelt den persönlichen Lebensstil seines oder seiner Nutzer wider.

Die Verbindung zwischen antiker Wellness und moderner Wassernutzung liegt im Element Wasser selbst. Angenehm temperiert, ist es heute wie damals dazu geeignet das körperliche Wohlbefinden zu steigern und die Seele zu beflügeln. Plätscherndes Wasser beruhigt und hat eine magische Anziehungskraft. Beim Themenwochenende in Kalkriese trägt die "Minitherme" als Mittelpunkt des Geschehens im Museumsfoyer mit eigener klassischer Atmosphäre zur Veranstaltung bei. Der Rand der antik gestalteten "Wellness-Quelle" lädt zum Verweilen ein. Besonderheit: Das kühle Nass sprudelt nicht der Historie gerecht aus der Wand, sondern heutigem Komfort angepasst aus der hochmodernen Designarmatur "Atrio".

Die Designlinie "Atrio" aus dem Grohe Premiumsegment "Articulation" nimmt die zylindrischen Form dorischer und ionischer Säulen und damit die bekannteste Form antiker Architektur auf. Der Auslauf der Zweigriffarmatur wölbt sich wie ein Triumphbogen über den Rand des Beckens und verbindet modernes Baddesign mit zweitausend Jahre alter Geschichte.

Antike Frisuren, Schminktechniken und Körperpflege rund um die "Mini-Therme" versetzen die Besucher ins Römische Imperium zurück. Ein Bühnenprogramm erzählt von einem "Tag bei einer römischen Familie". Reinlichkeit war in römischen Haushalten vorbildlich. Dank ausreichender Wasserversorgung durch die Aquädukte, wusch man sich nicht nur häufig die Hände, sondern auch die Füße, bevor man sich zum Essen begab. Dem Besucher wurden die Füße gesalbt.

Fazit: Römische Wellness gehörte zum öffentlichen Leben. Der Gang in die Therme, die Reinlichkeit vor einem Mahl, die sich auch auf den Gast erstreckte waren ein Teil des Alltags. Heute werden öffentliche Einrichtungen in der Freizeit frequentiert. Das tägliche Pflegeprogramm gehört zur Intimsphäre.

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