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Wohnungswirtschaft unterstützt Ausbau der Kabelnetze für Internet und Telefonie

(28.7.2005) Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen hat den von der Kabel Deutschland GmbH (KDG) angekündigten rückkanalfähigen Ausbau der Kabelnetze der KDG in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland und das Angebot von sogenanntem "Triple Play", das Rundfunkangebote, schnelle Internetzugänge und Telefonie umfasst, ausdrücklich begrüßt. "Die Zukunft gehört dem digitalen Übertragungsweg - auch in der Medienversorgung. Der wichtigste Impuls für die Digitalisierung ist neben dem hochauflösenden Fernsehen (HDTV) eine schnelle Internetanbindung einschließlich Telefonie über das Breitbandkabel", prognostizierte GdW-Präsident Lutz Freitag. Die Wohnungswirtschaft unterstütze die Aktivitäten der Kabelnetzbetreiber und Programmanbieter, die das Medienangebot für Mieterinnen und Mieter und Genossenschaftsmitglieder im Kabel wesentlich erweitern wollen.

Die technische Aufrüstung der Kabelnetze und das umfassende digitale Angebot seien für Mieter sehr attraktiv und erhöhten gleichzeitig die Vermarktungschancen der Wohnungen, argumentierte der GdW-Chef. Triple Play bedeute nicht nur mehr und technisch bessere Rundfunk-Programme, sondern könne bei Haushalten zu deutlichen Einsparungen bei Internet- und Telefonkosten führen. "Internet über Kabel bedeutet mehr Wettbewerb und sinkende Preise für Endkunden".

Der GdW habe bereits im vergangenen Jahr für die Wohnungsunternehmen, die über eigene Kabelnetze verfügen, in Verhandlungen mit Kabel Deutschland die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Wohnungsunternehmen in Einzelvereinbarungen ihre Zustimmung zur Durchleitung der digitalen TV-Programme gegeben hätten. Der GdW-Chef zeigte sich zuversichtlich, dass voraussichtlich bis zum Herbst 2005 eine vergleichbare Regelung auch für Triple Play-Angebote geschaffen werden könne. Die Verhandlungen mit der KDG verliefen dazu sehr konstruktiv.

Der Ausbau der Kabelnetze sei auch deswegen für die Wohnungswirtschaft sehr wichtig, weil digitale Medienangebote mit wohnungswirtschaftlichen Serviceleistungen im Breitbandkabel verknüpft werden können. Unter dem Begriff "vernetzte Wohnung" würden künftig immer mehr Wohnungsunternehmen attraktive Dienstleistungen für Mieterinnen und Mieter anbieten. "Eine spezielle TV-Fernbedienung reicht aus, um das Spektrum vom Einkaufen bis hin zum automatischen Notruf und eine medizinische Beratung rund um die Uhr über ein Servicecenter sowie Bild- und Sprachkontakte zu Verwandten und Freunden über den TV-Bildschirm, z.B. für ältere oder kranke Menschen zu nutzen", schilderte Freitag. Auch dafür sei die technische Aufrüstung von Kabelnetzen entscheidend.

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