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Projektbericht: Abwärme und Betonkernaktivierung temperieren Lagerhalle

(8.12.2006) Ein besonders energieeffizientes und wirtschaftliches Flächenheizungssystem wurde in der neuen Produktions-, Lager- und Verwaltungsimmobilie der Kunststofftechnik Borgmann GmbH realisiert. An Stelle einer konventionellen Heizung sorgt hier die Abwärme des Maschinenparks für die Wärmeversorgung. Dabei kam das 2005 eingeführte Markenkupferrohr "Q-tec" sowohl für die Betonkernaktivierung des Lagerbodens als auch für eine konventionelle Fußbodenheizung zum Einsatz. Das System soll sich durch die eingesparten Kosten für eine separate Heizung schon nach wenigen Jahren rechnen.

Abwärme, Flächenheizungssystem, Plattenwärmetauscher, Bauteilaktivierung, Betonkernaktivierung, Heizungskreislauf, Flächenheizungsrohre, Betonboden

Das Unternehmen in Bersenbrück fertigt in einem Spitzgießverfahren Produkte für die Automobil-, Konsumgüter- und Gartenbaubranche. Ende 2005 errichtete es in unmittelbarer Nachbarschaft seines bisherigen Standortes ein neues Produktions- und Bürogebäude mit größeren Kapazitäten. Jetzt wird die Abwärme von 28 Spritzgussmaschinen über einen Plattenwärmetauscher in den Heizungskreislauf geführt, für die Wärmeabgabe wurden im gesamten Gebäudekomplex Fußbodenheizungen installiert.

Im Lagerbereich erfolgte aufgrund der hohen Bodenbelastung eine Einbettung der Flächenheizungsrohre in den Betonboden. Die sich daraus ergebene Betonkernaktivierung verspricht eine gleichmäßige Temperierung des Lagers, selbst wenn der (Ab)Wärmezufluß nicht kontinuierlich erfolgt. Für dieses System wurde auf das Kupferrohr "Q-tec" der KM Europa Metal AG zurückgegriffen, weil es durch seine kraftschlüssige Ummantelung mit einer robusten Kunststoff-Schicht besonders gut geeignet sei. "Q-tec" ist zudem ein besonders dünnes und leichtes Kupferrohr, das sich auf der Baustelle recht einfach verarbeiten lasse.  Da es außerdem gegenüber dem klassischen Ringrohr zwei Drittel weniger Kupfer enthält, sie es auch preislich interessant.

Auf einer Fläche von ca. 1.500 Quadratmeter wurden sechs Heizkreisverteiler mit je 14 Gruppen angeordnet. So konnte der gesamte Bereich mit exakt gleichen Heizkreisen von jeweils ca. 100 Meter Länge gleichmäßig ausgestattet werden. Damit war die sonst notwendige Einregulierung der Heizkreise nicht erforderlich. Da die Heizkreislängen zudem der Länge der gelieferten "Q-tec"-Ringe entspricht, waren bis auf wenige Ausnahmen keine Verbindungen im Boden notwendig, Verschnittmengen konnten also praktisch vermieden werden.

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