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Online via Straßenleuchte

(5.5.2017) Philips Lighting und Ericsson haben unter der Bezeichnung Lightpole Site Slim einen neuen Mast für Straßenleuchten vorgestellt, mit dem sich nachhaltige LED-Beleuchtung und Ericssons Kleinfunkzellen-Technologie für Hochgeschwindigkeits-Breitband-Verbindungen kombinieren lassen.


alle Fotos © Philips

Der mobile Datenverkehr in Städten wächst rasant. Laut Ericssons Mobilitätsbericht 2016 wird er sich voraussichtlich bis 2020 verneunfachen. Die Netzbetreiber sind deshalb bestrebt, neue Standorte für Kleinfunkzellen in öffentlichen Räumen einzurichten. Nishant Batra, Leiter der Network Infrastructure Produkte bei Ericsson, erläutert dazu: „Der Philips Lightpole Site mit integrierter Ericsson-Mobilfunktechnik erlaubt Anbietern, Dutzende oder gar Hunderte von kleinen Funkzellen schnell und einfach einzurichten. Dadurch lassen sich große Flächen erschließen, um den Mobilfunkabonnenten eine ausgezeichnete Signalqualität und Konnektivität für mobile Applikationen bereitzustellen - ohne nennenswerte Auswirkungen auf urbane Umgebungen.“


  

Der Lightpole Site Slim ist in unterschiedlichen Längen, Farben und Ausführungen erhältlich. Leuchten können in verschiedenen Höhen und Positionen am Mast befestigt werden, um für eine gleichmäßige Lichtverteilung auf den Straßen und Wegen zu sorgen. Er lässt sich auch ergänzend zu bereits vorhandenen Lichtmasten installieren, so dass nicht ein gesamter Stadtbereich neu ausgestattet werden muss. Die Beleuchtung kann überdies mit dem Cloud-basierten Lichtmanagementsystem Philips CityTouch vernetzt werden. Die Steuerung und Verwaltung der Straßenbeleuchtung erfolgt zentral per Mobilfunk - siehe u.a. auch Baulinks-Beitrag „Philips und SAP wollen Städte gemeinsam smarter machen“ vom 28.6.2016.

Digitale Transformation

„Die digitale Transformation des öffentlichen Raums schreitet immer schneller voran - von historischen Stadtzentren, über Wohnbezirke, bis hin zu großen städtischen Gewerbegebieten. Die heutigen Stadtverwaltungen möchten die Bedürfnisse aller ihrer Bürger erfüllen, indem sie vernetzte, geschützte Umgebungen schaffen, die nicht nur intelligent und effizient sind, sondern in Zukunft auch die Vorteile neuer Technologien nutzen können“, erinnert Christoph Herzig, Head of Venture bei Philips Lighting. „Straßenbeleuchtung hat das Potenzial, ein allgegenwärtiges, hochleistungsfähiges drahtloses Netzwerk bieten zu können, wie es für die digitale Transformation jeder Stadt notwendig ist. Betrachten Sie die Straßenbeleuchtung als digitale Immobilie, die vermietet werden kann.“

Der Philips Lightpole Site kann nicht nur für Breitband-Netzwerkdienste genutzt werden, sondern im Zusammenhang mit Sensoren und dem Internet der Dinge (IoT) auch für andere Anwendungen. Auf diese Weise können Städte und Netzbetreiber weitere smarte Funktionen und Dienste zur Verfügung stellen, die über Beleuchtung hinausgehen. Die ersten beiden Ansichtsexemplare des Philips Lightpole Site wurden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde L'Hospitalet de Llobregat in der Nähe von Fira Barcelona installiert. Bereits 2016 nutzten die US-Städte Los Angeles und San Jose Lichtmasten von Philips Lighting und Ericsson zur Bereitstellung neuer Dienste und zusätzlicher Werte für die Einwohner, Unternehmen und Besucher.

Weitere Informationen zu Lightpole Site Slim können per E-Mail an Philips Lighting angefordert werden.

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