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Rockwool stellt druckbelastbare Steinwolle-Dämmungen für Nutzdächer vor

(2.3.2026) Flachdächer werden zunehmend als Nutzdächer ausgeführt – etwa mit Photovoltaikanlagen, Begrünungen, Terrassen oder technischen Aufbauten wie Klima- und Lüftungsanlagen. Damit steigen die Anforderungen an Druckbelastbarkeit, Brandschutz und Lastabtragung im Dachaufbau. Rockwool hält hierfür abgestufte Steinwolle-Dämmlösungen bereit. 

Die „Solarrock” Dämmplatte eignet sich für höher beanspruchte Flachdächer mit PV-Anlagen, Begrünung oder Terrassennutzung. (Bild: Rockwool) 

Lösungen für mäßig beanspruchte Dächer

Auf Stahlleichtdächern wird das „Georock” Gefälledachsystem mit „Hardrock” Dämmplatten kombiniert. Die zweischichtige Hardrock Dachdämmplatte erreicht eine Punktlast von ≥ 1000 N.

Auf Betondecken werden für mäßige Beanspruchung das Gefälledach „Georock” sowie die Dämmplatten „Bondrock MV” oder „Bitrock” eingesetzt.

  • Bondrock MV: hoch verdichtete, druckbelastbare Steinwolle-Dachdämmplatte mit Mineralvlieskaschierung zur direkten Heiß- und Kaltverklebung der Abdichtung
  • Bitrock: Steinwolle-Dachdämmplatte mit planebener, geschliffener und hoch verdichteter Oberfläche zum direkten Aufschweißen freigegebener Bitumenbahnen

Beide Dämmplatten verfügen über eine Punktlast von ≥ 800 N.

Mit glasfaserverstärkter Zementbeschichtung trägt „Solarrock“ punkt- und linienförmige Lasten zuverlässig ab. (Bild: Rockwool) 

Solarrock für höher beanspruchte Nutzdächer

Für Flachdächer mit perspektivisch steigender Belastung wird die Dämmplatte „Solarrock” als oberste Dämmlage eingesetzt. Sie ist mit dem Gefälledachsystem „Georock” sowie mit unterschiedlichen Grunddämmungen kombinierbar.

Die seit Dezember 2025 durch FM Approvals zertifizierten Platten sind in Dicken von 60, 80 und 100 mm lieferbar. Technische Kennwerte:

  • Druckspannung ≥ 80 kPa
  • Zugfestigkeit (Abreißfestigkeit) ≥ 15 kPa
  • Punktlast ≥ 1800 N
  • maximal zulässige Flächenpressung durch Dauerlasten: 600 kg/m²

Damit können punkt- und linienförmige Lasten aus PV-Anlagen, Solarthermie, Begrünungen oder Terrassenaufbauten abgetragen werden.

Brandschutz bei Nutzdächern mit PV

Photovoltaikanlagen gelten nicht als Bauprodukt, sondern als technische Einrichtung. Gleichwohl sind die Anforderungen an den baulichen Brandschutz zu berücksichtigen.

Beim Brandangriff von außen besteht das Ziel darin, eine Brandweiterleitung in den Innenraum zu verhindern und die Brandausbreitung über die Dachfläche zu begrenzen. Funkenflug bei fehlerhafter Installation von PV-Anlagen stellt dabei ein mögliches Risiko dar. Sachversicherer formulieren daher eigene Brandschutzempfehlungen und empfehlen unter anderem nichtbrennbare Steinwolle-Dämmungen.

Schneelasten unter PV neu bewerten

Bei Flachdächern mit PV-Anlagen wird die Schneelast nicht mehr flächig über den Dachaufbau verteilt, sondern konzentriert über die Schienensysteme der Anlage eingeleitet. Dadurch entstehen punktuelle Lastkonzentrationen.

Beispielrechnungen hierzu enthält die Broschüre „Flachdächer mit PV-Anlagen”. Ergänzend steht die Publikation „Dämmung von Flachdächern” als umfassendes Kompendium zu nichtbrennbaren Steinwolle-Dämmungen zum kostenlosen PDF-Download unter rockwool.com/de/downloads-und-services bereit.

Zur objektspezifischen Planung bietet Rockwool einen Technischen Service an. Im Rockwool Forum werden zudem Online-Seminare wie „PV kompakt”, „Vom Schutzdach zum Nutzdach” sowie „Flachdach Kompakt” angeboten. 

Weitere Informationen können per E-Mail an Rockwool angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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