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Parkett auf Fußbodenheizung? kein Problem!

(12.8.2003) Parkett auf Fußbodenheizung stellt für viele Bauherren die ideale Kombination aus Ästhetik und Funktionalität dar. Für die planenden und ausführenden Bauverantwortlichen stand häufig die Frage nach ihrer Vereinbarkeit im Vordergrund; heute beweisen langjährige Praxiserfahrungen, dass bei gewissenhafter Planung und Ausführung Parkett ein geeigneter Bodenbelag auch auf einer Flächenheizung ist. Wesentlich für einen dauerhaft sicheren Aufbau ist die sorgfältige Auswahl aller Elemente. Das Material, Holzart sowie Rohrwerkstoff, spielt dabei eine wichtige Rolle. Kupfer-Flächenheizungsrohre wie das cuprotherm-plus-Rohr der Wieland-Werke sind mit ihrem speziellen, hochwärmedurchlässigen Schutzmantel beispielsweise geeignet.

Parkett, Fußbodenheizung, Bodenbelag, Flächenheizung

Bei der Wahl des Parkettbodens sind vor allem dessen hygroskopischen Eigenschaften zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass das Holz abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit quillt beziehungsweise schwindet. Nicht alle Hölzer zeigen hierbei jedoch das gleiche Verhalten.

  • Laubhölzer wie Eiche, Kirsche und Nussbaum eignen sich bei fachgerechter Verlegung besonders für den Einsatz auf einer Flächenheizung.
  • Auch zunehmend beliebte Exoten wie Merbau und Doussie sowie Olivenholz, Bambus und Kokosnuss können problemlos auf einem Heizestrich verlegt werden.
  • Weniger gut geeignet sind hingegen Buche oder Kanadischer Ahorn.

Außerdem ist die Holzfeuchte zu beachten, die bei rund 9% liegen sollte. Grundsätzlich trägt ein gleichmäßiges Temperaturniveau um die 20°C sowie eine Luftfeuchte von rund 50% maßgeblich zu Erhalt und Pflege des Parkettbodens bei. Für die Oberflächenbehandlung eines auf Flächenheizung verlegten Parkettbelags bieten sich vor allem umweltverträgliche Öl-Wachs-Systeme an, da ihre Offenporigkeit den Feuchtigkeitsausgleich erleichtert.

Bei Einhaltung des maximalen Wärmedurchlasswiderstands von 0,15 m² K/W nach DIN EN 1264 spielt neben der Holzschichtdicke vor allem die Art der Verlegung eine Rolle: Parkett auf Heizestrich sollte vollflächig geklebt werden. Bei einer schwimmenden Verlegung kann der Wärmedurchlasswiderstand durch die Luftpolsterbildung im Vergleich zur Klebung um rund 64% steigen. Da die Oberflächentemperatur des Estrichs nach Praxiserkenntnissen idealer Weise bei 25°C, maximal 28°C, liegt, muss eine geeignete Auslegung der Fußbodenheizung sicherstellen, dass die Wärmeleistung 70 W/m² nicht übersteigt. Grundsätzlich werden Flächenheizsysteme bevorzugt, die mit niedrigen Vorlauftemperaturen effizient arbeiten.

Dies gilt beispielsweise für das cuprotherm-plus-Rohr der Wieland-Werke. Das neue, verbesserte Kupfer-Flächenheizungsrohr zeichnet sich durch die hohe Wärmeleitfähigkeit des Metalls sowie einen hinsichtlich des Wärmeübertrags optimierten Schutzmantel aus. Dieser ermöglicht deutlich mehr Leistung - Praxistests ergaben um bis zu 20 % bessere Werte gegenüber herkömmlichen ummantelten Kupferrohren. Das bedeutet, dass sich bei üblicher Verlegung im 15 cm-Abstand die mittlere Heizwassertemperatur deutlich absenken und so auch die Verlegung einer Flächenheizung auf "nervöseren" Hölzern besser realisieren lässt.

Grundsätzlich gewährleistet die Wahl des Rohrwerkstoffes Kupfer ein Plus an Sicherheit bei der Kombination mit Parkett. Seit über 20 Jahren stehen cuprotherm-Flächenheizungsrohre bei sachgemäßer Verarbeitung für Schadensfreiheit. Sie sind diffusionsdicht und alterungsbeständig. Ihre thermische Längenausdehnung ist mit 1,7 mm bei einer Temperaturdifferenz von 100 K gering. Darüber hinaus schützt ihre Ummantelung sie auf der Baustelle vor mechanischen und chemischen Einflüssen. So stellen Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Heizestrichs auch die dauerhafte Nutzbarkeit des Parkettbodens sicher.

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