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"Handbuch Innenarchitektur 2007/08" erschienen

<!---->(27.5.2007) Das jetzt neu erschienene Handbuch Innenarchitektur des Bundes Deutscher Innenarchitekten (BDIA) gliedert sich in drei Teile:

  • Nach der Einleitung werden auf 75 farbig bebilderten Seiten ausgewählte Bauten und Objekte vorgestellt.
  • Danach folgt ein zehnseitiger Teil mit Fachbeiträgen und
  • abschließend ein umfangreiches Adressenverzeichnis. Neben den Innenarchitekten und sonstigen Mitgliedern des BDIA sind dort auch die Inserenten gelistet, die ihre Produkte im Handbuch vorstellen.

Der spannende Farbteil des Handbuches spiegelt die vielfältigen Facetten von Innenarchitektur wider. Die Palette der vorgestellten neuen Projekte reicht von der Innensanierung einer Kirche über die Gestaltung von Praxen, Büros und Geschäftsräumen, eines Hotels und eine Hotelbar bis zu privaten Wohnräumen und einem besonderen Klapptisch, der auch als Ausstellungswand und -podest verwendet werden kann. Auswahlkriterien waren:

  • Qualität der gestalterischen und funktionellen Lösung unter Beachtung von sozialen, psychologischen, künstlerischen und technischen Aspekten,
  • kreativer Umgang mit Farbe, Licht und Materialien,
  • sensibler Umgang mit dem vorhandenen Gebäudebestand,
  • ästhetische Aussage,
  • Wert des Gesamtwerks für die künftigen Nutzer.

Den Gedanken, dass sich Architektur nicht darauf beschränken darf, visuell zu beeindrucken, sondern die Gesamtwirkung von (Innen-)Räumen auf das menschliche Wohlbehagen beachten muss, greifen auch die Fachbeiträge im Mittelteil des Buches auf:

  • So wird zum Thema "Wohnen in der Innenstadt" gefordert, nicht nur für die gehobenen Ansprüche kinderloser Akademiker zu bauen, sondern auch kinderfreundlich, um jungen überzeugten Städtern das Verbleiben im bisherigen Lebensraum auch noch zu ermöglichen, wenn sich Nachwuchs einstellt.
  • Der zweite Beitrag beschäftigt sich mit der Rollenverteilung zwischen Innenarchitekt und Nutzer einer Wohnung und betont, dass letzterer nicht durch zu strenge Architekten-Vorgaben eingeengt werden darf, sondern die Räume seinen Neigungen und Bedürfnissen entsprechend in Besitz nehmen und weiter gestalten können muss.
  • Der dritte Fachbeitrag schließlich ermahnt Innenarchitekten, bei der Einrichtung einer Wohnung der Bedeutung des Bettes als privatem Refugium des Menschen wieder mehr Beachtung beizumessen.

Mit den ausgewählten neuen Objekten, den Fachbeiträgen und dem umfangreichen Adressteil ist auch das diesjährige offizielle Handbuch des BDIA eine wichtige Informationsquelle für (Innen-)Architekten, Bauherren und alle innenarchitektonisch Interessierte.

Der Herausgeber

Der Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA ist der Berufsverband der Innenarchitekten in Deutschland. Er fördert und festigt den Berufsstand und die Berufsausübung der Innenarchitekten. Dabei setzt er sich als Berufsvertretung seiner Mitglieder für deren Belange in der Öffentlichkeit und gegenüber Wirtschaft und Politik ein - auch europaweit und international. Für Bauherren bietet der Verband eine Online-Innenarchitektensuche unter www.bdia.de an.

Die bibliographischen Angaben zum Buch:

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