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Zinsen starten tiefer in das neue Jahr

(6.1.2008) Vor dem Hintergrund schwacher Indikatoren für die US-Konjunktur und historischer Höchstpreise beim Rohöl sind die Kapitalmarktzinsen in den USA und Euroland in den ersten Tagen des Jahres 2008 gesunken. Der amerikanische Einkaufsmanager-Index fiel auf den tiefsten Stand seit 2003 und hat die Rezessionsbefürchtungen gleich zu Jahresbeginn wieder aufleben lassen. Spekulationen auf weitere Leitzinssenkungen in den USA treten erneut in den Vordergrund und haben den Euro wieder auf über 1,47 US-Dollar steigen lassen. Damit wächst auch die Belastung für die europäische Exportwirtschaft weiter an und dämpft die Konjunkturerwartungen in Euroland. Das Jahr startet also mit den bereits bekannten alten Themen:

  • steigende Ölpreise,
  • Rezessionsangst in den USA,
  • Inflationsbefürchtungen der Zentralbanken und
  • starker Euro.

Für die nächsten Wochen erwartet Interhyp bei den Kapitalmarktzinsen eine Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau. Erst im Laufe des ersten Quartals wird sich klarer zeigen, wie schwach die US-Wirtschaft bzw. der amerikanische Konsument, der ja für rund 70% der dortigen Wirtschaftsleistung verantwortlich ist, tatsächlich ist und ob die niedrigen US-Zinsen daher wirklich gerechtfertigt sind. Die Europäische Zentralbank (EZB) jedenfalls wird eventuelle Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) nicht nachvollziehen, sondern ihre Leitzinsen vorerst weiter bei 4,0% halten und damit versuchen, den sich bereits abzeichnenden Zweitrundeneffekten im Inflationsbereich entgegenzuwirken.

Mit Blick auf die mittelfristige Entwicklung rät Interhyp Finanzierungskunden jedoch, das weiterhin günstige Zinsumfeld für langfristige Darlehensfestschreibungen zu nutzen. Gerade bei den Zinsen für diese Laufzeiten ist der Risikoaufschlag für höhere Inflation derzeit zu gering. Durch die resultierende flache Zinsstrukturkurve zahlt man nur einen geringen Aufpreis und kann so über lange Zinsbindungen für nachhaltige Kalkulationssicherheit sorgen. 15-jährige Konditionen unter 5% sind im historischen Vergleich günstig und das gesetzliche Sonderkündigungsrecht nach zehn Jahren sorgt für zusätzliche Flexibilität, sollten die Zinsen bis dahin noch niedriger sein. Viele unserer Banken bieten durch den Einbau von KfW-Mitteln Optimierungsmöglichkeiten für Eigennutzer. Die weiterhin günstigen Aufschläge für Forward-Darlehen sollten von Anschlussfinanzierern ebenfalls konsequent genutzt werden. Produktinnovationen wie der Vorfälligkeitsschutz und 100%-Finanzierungen machen es heute auch jüngeren Immobilieninteressenten mit geringem Eigenkapital und Wunsch nach Flexibilität möglich, die immer noch günstigen Immobilienpreise zum Kauf zu nutzen.

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