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Rekord-Intersolar trotz abwesender Marktgrößen

(16.6.2008) Die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, die Intersolar ist mit einem enormen Erfolg zu Ende gegangen und damit am neuen Standort München hervorragend angekommen. Nicht nur die Ausstellungsfläche war mit 76.000 m² (plus 124 Prozent) so groß wie nie. Mit insgesamt 1.053 Ausstellern (plus 65 Prozent) waren auch mehr Unternehmen als jemals zuvor auf der Intersolar vertreten. Und die abschließenden Zählungen ergaben 51.861 (plus 62 Prozent) Besucher, die aus 140 Ländern nach München zur Intersolar anreisten. Insgesamt kamen 44,9 Prozent der Besucher aus dem Ausland, was neben dem Anteil internationaler Aussteller von 47 Prozent den Anspruch der Intersolar als internationale Leitmesse deutlich unterstreicht.


großer Ansturm auf die Eintrittskassen

"Nie zuvor hatten wir mehr Aussteller, Besucher und Nationen auf der Intersolar. Damit hat die Intersolar am Standort München eine neue Dimension erreicht. Nach der letzten vorläufigen Zählung konnten wir Besucher aus insgesamt über 130 Nationen in München willkommen heißen. Die Resonanz war wirklich überwältigend und wir freuen uns sehr, am Standort München ein so erfolgreiches neues Kapitel für die Intersolar aufzuschlagen", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einer der beiden Veranstalterinnen der Intersolar.

Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH, der zweiten Veranstalterin der Intersolar, ist mehr als zufrieden mit dem Auftakt in München: "Nach den bereits äußerst erfolgreichen Jahren der Intersolar in Freiburg hätten wir uns hier keinen besseren Auftakt wünschen können. Mit diesem Wachstum an Internationalität, Fläche, Ausstellern und Besuchern sind wir bestens aufgestellt für die Zukunft."

Während die Photovoltaik-Branche in München unübersehbar in der Überzahl war, fehlten dieses Jahr einige der bekannten Marktgrößen aus dem Wärme/Klima-Bereich wie z.B. Buderus und Junkers, Stiebel-Eltron, Vaillant oder Viessmann, obwohl diese inzwischen auch im Solarmarkt voll etabliert sind - man möge sich nur die solarrelevanten test-Berichte der letzten Monate anschauen. Auf Nachfrage wurde fast unisono auf die zeitliche und räumliche Nähe zur SHK-Regionalmesse ifh/intherm (16.-19.4. in Nürnberg) verwiesen. 2009 ist übrigens wieder ein "ISH-Jahr" (10.-14.3. in Frankfurt), in dem keine ifh/intherm stattfindet, so dass dann die Solarbranche vielleicht vollständig auf der Intersolar 2009 Präsenz zeigen wird - sofern vielleicht ein oder zwei Messehallen noch hinzukommen.

Große Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern

Angesichts von über 50.000 internationalen Besuchern, einem internationalen Angebot und der um über 120 Prozent vergrößerten Ausstellungsfläche zeigten sich auch die Besucher und Aussteller der Intersolar 2008 mehr als zufrieden. Volker Wasgindt, Leiter Pressearbeit SMA Solar Technology AG, beispielsweise freute sich "über den enormen Andrang, den nicht nur die SMA erfahren hat, sondern die Intersolar insgesamt. Das Wachstum der Photovoltaikbranche zeigt sich auch deutlich in der weiteren Internationalisierung der Messe. Dafür ist München der passende Rahmen."


nomen est omen: Sunpower in München

Auch Christoph Paradeis, Vorstandsvorsitzender der Freiburger Solar-Fabrik AG, war angetan von der positiven Entwicklung: "Wir sind mit dem Verlauf der Intersolar 2008 außerordentlich zufrieden. Das Kerngeschäft der Solar-Fabrik-Gruppe konnte durch neue Kontakte auf der Messe ausgebaut werden."

Ausgezeichnete Innovationen: Der Intersolar Award 2008

In diesem Jahr lobten die Veranstalter der Intersolar in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) erstmalig den Intersolar Award  aus. Die vier Sieger waren:

  • Phoenix Solar AG aus Sulzemoos für das Montagesystem "Phoenix Power Bridge" (aus dem Bereich Photovoltaik):
    Viele technische Neuerungen entstehen, wenn Ingenieure sich an der Natur orientieren und deren Formen für ihre Konstruktionen nutzen. Im Falle der Phoenix Solar AG stand nicht die Natur, sondern die Architektur Pate. Aus dem Brückenbau stammt die Kernidee für die Phoenix Power Bridge, die für die Installation einer Solaranlage die alte Dachkonstruktion entlasten soll (siehe Bild sowie Beitrag "Power Bridge ertüchtigt schwächliche Dächer für Solaranlagen" vom 23.7.2008).
     
  • Skytron Energy aus Berlin für das Monitoringsystem "PVGuard" (PV):
    Anlagenüberwachungssysteme für Photovoltaik-Kraftwerke - das ist Teil des Produktspektrums der skytron energy. Dazu nutzt das Unternehmen Technologien, die sich seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Automobilindustrie bewährt haben. Die mit dem Intersolar Award ausgezeichneten Monitoringlösungen PVGuard und StringGuard sind wesentlicher Bestandteil eines Gesamtsystems, das zur Funktionsüberwachung von PV-Kraftwerken eingesetzt wird.
     
  • SMA Solar Technology AG aus Niestetal für den SMA Solarwechselrichter "Sunny Boy 5000TL" (PV):
    Hochwertige Wechselrichter sind ein zentraler Bestandteil von Photovoltaik-Anlagen, doch der SMA Solar Technology ist mit dem "Sunny Boy 5000TL" eine entscheidende Weiterentwicklung gelungen - so das Juryurteil: Die neue Generation bietet erstmals eine funkbasierte, vernetzte Anlagenüberwachung. Damit sei SMA eine wertvolle Qualitätssteigerung gelungen, die in puncto Anwenderfreundlichkeit ein deutliches Alleinstellungsmerkmal zur Konkurrenz bietet (siehe auch Beitrag "SMA stellt neue Wechselrichter-Generation vor" vom 22.6.2007).
     
  • PAW GmbH & Co. KG aus Hameln für die "Solex-Max"-Kaskade (Solarthermie):
    Die "Solex-Max"-Kaskade wird in erster Linie zur effektiven Übertragung von Wärmeenergie zwischen Kollektor- und Speicherkreis bei Hotels und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt, zur Gewinnung von Prozesswärme und zur solaren Klimatisierung. Eine Kaskade besteht dabei aus zwei bis vier parallelen Modulen á 54 kW und kann bei Leistungen bis zu 216 kW - das entspricht etwa 430 m² Kollektorfläche - eingesetzt werden (siehe auch Beitrag "Armaturengruppen für wasserführende Kamine bis Solar-Kaskaden" vom 4.8.2008)

Der Preis wird auch zukünftig jährlich von einer unabhängigen Jury in den Kategorien "Photovoltaik" und "Solarthermie" vergeben und soll sich als die internationale Auszeichnung hervorragender technischer Innovationen in der Solarbranche etablieren.

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