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Neue Luftschleieranlagen versprechen bis zu 80% Energieeinsparung

(24.2.2009; ISH-Vorbericht) Bei vielen Gebäuden sind der Energieverschwendung im wahrsten Sinne Tür und Tor geöffnet. Ob Eingänge von Einkaufszentren, Bahnhöfen oder Flughäfen, Tore von Industrie- und Verwaltungsgebäuden oder Logistik-Centren - hier findet nicht nur der gewünschte Publikums- und Warenverkehr statt, sondern auch ein häufiger oder permanenter Luftaustausch. Und der kostet die Betreiber viel Geld. Sei es, dass ...

  • teuer erwärmte Luft abgekühlt wird oder
  • aufwändig erzeugte Kaltluft aus Kühlräumen und Kühlhallen entweicht.

Für beide Fälle gibt es Lösungen: Speziell ausgelegte Luftschleieranlagen mit Druckkammerdüsen haben das Potential für eine Energieeinsparung von bis zu 80% gegenüber ungeschützten Eingängen.

Für den Komfortbereich mit Kundenverkehr hat Teddington eine Düse so konzipiert, dass diese auf der Innenseite des Raumes immer einen gewissen Teil der Raumluft als Sekundärluft in den Primärluftstrom einführt. Damit vergrößert sich das bewegte Luftvolumen in einem bestimmten Bereich. Gleichzeitig verringert sich die Luftgeschwindigkeit in relativ kurzer Entfernung und erzeugt eine angenehme Luftströmung.

Abrisskante mit großer Wirkung

Jetzt hat die Teddington Luftschleieranlagen GmbH die bewährte Düse weiter verbessert: Je nach Anwendung soll der Luftstrahl durch die neue Düsenkonstruktion noch besser konditioniert und geleitet werden können. Zentrales Element der neuen Düsenform ist eine speziell geformte Abrisskante an der Düsenlippe:


In Bereichen, in denen es auf eine ganz gezielte Luftströmung ankommt, sollte die Induktionswirkung von Sekundärluft in den Luftstrom möglichst gering gehalten werden. Dafür hat Teddington eine neue Düsenform entwickeltt (siehe Skizze rechts). Sie wirkt einer Induktion von Fremdluft entgegen. Das führt dazu, dass der Luftstrom sich deutlich weiter bewegt und in einer definierten Entfernung mit einer höheren Geschwindigkeit ankommt. Die Wurfweite des Luftschleiers vergrößert sich (siehe Rauchtestvergleich unten). Zudem wird bei Anwendungen für Kühlhäuser oder Kühlräume durch die geringere Mischluftmenge eine Kondensation und Nebelbildung weitgehend verhindert.

TCU - Teddington Control Unit

Die Steuerung TCU (Bild) bietet durch erweiterte Steuerungsprogramme vielfältige Funktionen. Interessant ist die TCU einerseits für alle, die Wert auf energiesparende Mechanismen legen, und andererseits für das Gebäudemanagement. Durch einen störfesten Zweileiter-Bus soll die Steuerung mit allen üblichen Signalgebern kommunizieren können, gleich welcher Gebäudeleittechnik. So lassen sich die Leistungsstufen und die Drehzahlen kontinuierlich den jeweils gegebenen Bedingungen anpassen - ob nach Außentemperatur, Innentemperatur oder beispielsweise Windgeschwindigkeit.

Ein Beispiel für die Anwendung ist die gerade eröffnete Ernst-August-Galerie in Hannover. Hier wird die Steuerung TCU genutzt, um die Signale der Gebäudeleittechnik auszuwerten und so die Luftmengensteuerung kontinuierlich an die jeweilige Situation anzupassen.

Die Steuerungen werden im Werk nach den Kundenwünschen vorkonfiguriert. Vor Ort werden noch die spezifischen Parameter-Einstellungen vorgenommen, beispielsweise die Öffnungszeiten eines Ladengeschäftes. Eine spätere Änderung oder Anpassung an neue Gegebenheiten sei auch schnell und einfach mit der menügeführten Programmierung zu realisieren.

Rauchtestvergleich

Düse ohne Abrisskante

Düse mit Abrisskante

Düsengeräte immer begehrter

Mit den 2007 eingeführten neuen Geräteserien hat Teddington eigenen Angaben zufolge einen großen Schritt in der Marktdurchdringung erzielt. Durch neue Konstruktionen sollen sich die Geräte mit moderner CNC-Technik kostengünstig und in hoher Qualität produzieren lassen. Den Geräten gemeinsam sind ...

  • das stabile, selbsttragende Stahlblechgehäuse,
  • die Technik,
  • einfach zu wartende Filtereinheiten und
  • die Fertigung in Deutschland.

Teddington konnte innerhalb eines Jahres die Zahl der verkauften Düsengeräte deutlich steigern. Einen Beitrag dazu dürfte die Zertifizierung durch die Agentur des niederländischen Wirtschaftsministeriums, SenterNovem, spielen. Mit den Geräten der Evolvent-Reihe konnte die Teddington Luftschleieranlagen GmbH aus Buchholz die strengen Prüfungen von SenterNovem bestehen. Grundlage für die Zertifizierung waren Wirtschaftlichkeitsberechnungen und eine Diplomarbeit an der Fachhochschule Köln, Institut für Technische Gebäudeausstattung der Fakultät Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme.

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