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Knauf Rießler konzentriert sich auf veredelte Gipsfaser-Platten

(25.5.2012) Mit einer Mehrheitsbeteiligung engagiert sich Knauf bei der Rießler GmbH & Co. KG in Wolpertshausen (Landkreis Schwäbisch Hall). Das Unternehmen wird künftig als eigenständige Geschäftseinheit unter dem Namen Knauf Rießler geführt. Zuvor hatten die beiden Familienunternehmen schon seit langem zusammengearbeitet. Auf der Basis des Werkstoffs Gipsfaser bietet das neu zusammengefügte Unternehmen (Innen)Architekten designorientierte Lösungen in hoher Brandschutz- und Akustik-Qualität an.


Das Führungsteam von Knauf Riessler (v.l.n.r.): Ulrich Köhler (Geschäftsführung), Philipp Cimander (Vertrieb und Marketing), Oliver Florenske (Produktion), Markus Rießler (Geschäftsführung) und Sebastian Mittnacht (Marktmanagement) (Bild vergrößern)

Die Firma Rießler wurde im Jahr 1965 von Hubert Rießler als Schreinerei gegründet. In den Anfangsjahren spezialisierte sich das Unternehmen auf den Innenausbau öffent­licher Gebäude. Seit Mitte der 1990er-Jahre ist der Brandschutz auf Basis der Gipsfa­sertechnologie von Knauf ein wichtiger Schwerpunkt. Mit einem selbst entwickelten Verfahren veredelt Rießler seither hoch verdichtete und damit extrem belastbare Gips­faserplatten, die von Knauf im nahen Satteldorf hergestellt werden. Daraus entstehen in Wolpertshausen nicht brennbare Wand- und Deckenverkleidungen. Sie kommen überall da zum Einsatz, wo hohe Anforderungen an den Brandschutz vorliegen, wie etwa in Flughäfen, Krankenhäusern, Veranstaltungsräumen oder Schulen.

Verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten wie Schlitzungen und Perforierungen machen den Plattenwerkstoff darüber hinaus akustisch wirksam. Neben der Nichtbrennbarkeit und Akustik ist die freie Oberflächengestaltung die dritte maßgebliche Qualität der Gipsfaser-Elemente. Mit unterschiedlichen Veredelungsverfahren wie ...

  • Lackierungen,
  • Oberflächenstrukturierung,
  • Beschichtungen (Echtholzfurnier, HPL/CPL und Digitaldruck)

... stehen zahlreiche Design-Möglichkeiten zur Verfügung. Selbst hochdekorative Holzoptiken können damit in nicht brennbarer Qualität (Baustoffklasse A2) geliefert werden. Verfahren wie der Digitaldruck ermöglichen es zudem, jedes nur denkbare Bildmotiv auf die Plattenoberfläche aufzubringen.


Wandverkleidung aus beschichteten Gipsfaserplatten im großen Konferenzsaal einer Kinderklinik in Moskau (Bild vergrößern)

Kompetenzzentrum für Oberflächentechnologie geplant

Durch die Kooperation mit Knauf konnte Rießler in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Objekte in ganz Europa ausstatten, wie zum Beispiel den Terminal 2 am Flughafen London Heathrow. Von der jetzt erfolgten Mehrheitsbeteiligung von Knauf erwarten sich beide Seiten großes Wachstumspotenzial nicht zuletzt auf dem euro­päischen Markt. Der Standort in Wolpertshausen - aktuell sind dort rund 30 Mitarbei­ter beschäftigt - soll deshalb in den kommenden Monaten zu einem Kompetenzzentrum für Oberflächentechnologie innerhalb der Knauf Gruppe ausgebaut werden.

Die Geschäftsführung von Knauf Rießler bilden Markus Rießler, Sohn des Unterneh­mensgründers Hubert Rießler, sowie Ulrich Köhler, der parallel weiterhin die Geschäfte der Knauf Bauprodukte GmbH & Co. KG in Iphofen führt. Sebastian Mittnacht leitet das Marktmanagement, Philipp Cimander den Bereich Vertrieb und Marketing. Für die Pro­duktion und den Aufbau neuer Fertigungstechnologien ist Oliver Florenske verantwort­lich.

„Dem Markt bereits ab Werk fertige Oberflächen zur Verfügung zu stellen, ist für Knauf ein ganz neuer Entwicklungsschritt. Unsere Technologie verbindet individuelle Gestal­tungsmöglichkeiten mit hohem Brandschutz, bester Akustik und extrem robusten Ober­flächen. Das eröffnet auch Architekten und Planern völlig neue Perspektiven“, erklären die beiden Geschäftsführer Markus Rießler und Ulrich Köhler.

Weitere Informationen zu veredelten Gipsfaser-Platten können per E-Mail an Knauf Rießler angefordert werden.

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