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Interimslösung in Modulbauweise für den Düsseldorfer HHU-Campus

(18.9.2015) Als eine der jüngeren Hochschulen in NRW will die Heinrich-Heine-Univer­sität (HHU) in Düsseldorf moderne wissenschaftliche Konzepte mit idealen Bedingun­gen für ein studentisches Leben kombinieren. Dazu gehört das Arrangement der Ge­bäude um einen zentralen Campus, was kurze Wege ermöglicht, aktive Kooperationen in Forschung und Lehre über Fächergrenzen hinweg fördert und sozialen Austausch mit lebendiger Kommunikation zwischen Studenten und wissenschaftlichen Mitarbei­tern ermöglicht (siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps). In ihrem Entwicklungsplan formuliert die Hochschule konkrete Maßnahmen, die die Wettbewerbs- und Zukunfts­fähigkeit der gesamten Universität weiterhin steigern sollen. Ziel ist unter anderem die Verbesserung des wissenschaftlichen Umfelds. Dazu zählen auch die baulichen Maß­nahmen.


Für ein erfolgreiches Studieren und gute wissenschaftliche Forschung spielen die Rah­menbedingungen eine wesentliche Rolle. Deshalb werden auf dem Campus stetig Ge­bäude saniert, wie auch das Verwaltungsgebäude der 1965 eingeweihten Universität, in dessen Bausubstanz man bei Laboruntersuchungen Polychloride Biphenyle (PCB) fand, die als enorm gesundheitsschädlich gelten. Ob der Bau abgerissen oder saniert wird, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen. Fest stand jedoch, dass eine weitere Nut­zung so nicht möglich war. Für den Zeitraum von 2013 bis 2017 wurde daher eine möglichst wirtschaftliche Übergangslösung gesucht.

Mietsystem Fagsi Energy

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen beauftragte Fagsi mit der Er­richtung eines Interimsgebäudes. „Barrierefreiheit und ein hohe Energieeffizienz waren dem Bauherren sehr wichtig“, berichtet Frank Martin Müller, zuständiger Vertriebsmit­arbeiter von Fagsi. „Unsere Energy-Module sind ideal für flexible Konstruktionen aus­gelegt und bieten ausreichend Raum für alle geforderten Nutzungen.“ Das Mietsystem Energy komme auch allen gesetzlichen Regelungen und Vorgaben bezüglich Brand- und Wärmeschutz nach. Jedes aus diesen Modulen errichtete Systemgebäude erfülle die Richtlinien der geltenden Energieeinsparverordnung, und Feuerwiderstandsklassen zwi­schen F30 und F90 seien realisierbar.

Das Interimsgebäude für die Philosophische Fakultät der HHU besteht aus vier mitei­nander verbundenen Gebäudeteilen mit jeweils drei Geschossen und insgesamt 6.000 m² Bruttogrundfläche. Es beherbergt Büros, Seminarräume, Sanitäranlagen, Küchen und weitere Räume.



 

Der gewünschte Vorteil dieser Lösung für die Hochschule bzw. für den Bau- und Lie­genschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen besteht darin, dass das Systemgebäude nur während der Gebäudesanierung gemietet werden kann, und danach rückstandslos zurückgebaut oder an einen anderen Ort versetzt werden kann.

Weitere Informationen zu Systemgebäuden in Modulbauweise können per E-Mail an Fagsi angefordert werden.

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