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Was ist hart wie Stahl und weich wie ein Sofa? Eine Badewanne im Stoffkleid.

(7.11.2016) Gemeinsam mit dem Designbüro Tesseraux + Partner will Stahl/Email-Spezialist Bette das Thema Wohnlichkeit im Badezimmer neu ausloten. Mit einer Konzeptwanne, die Stahl/Email mit Stoff kombiniert, weckt das Unternehmen ungewohnte Assoziationen und bringt eine neue Sinnlichkeit ins Bad. Gezeigt wurde die Badewanne im Stoffkleid erstmals auf der internationalen Designmesse Salone del Mobile in Mailand.

Eine neue Generation von Funktionsstoffen, die ausgesprochen robust, pflegeleicht feuchte- und schimmelresistent sind, machten den Prototypen einer Stahlwanne im Stoffkleid erst möglich. Zum Einsatz kommen solche Stoffe bisher insbesondere bei modernen Outdoormöbeln.


Bei der in Mailand gezeigten Badewanne wurde der Wannenkörper ganz klassisch aus Stahl/Email gefertigt, während die Wannenschürze von den Bielefelder Werkstätten gepolstert und mit gewebtem Stoff des Stoff-Spezialisten JAB Anstoetz bezogen wurde - wie ein bequemes Sofa.

Um diese Kombination zu realisieren, mussten sich die Ingenieure bei Bette mit ungewohnten Fragestellungen auseinandersetzen:

  • Welche Stoffzuschnitte lassen sich verwirklichen?
  • Wie muss die Rahmenkonstruktion der Wanne beschaffen sein?
  • Wie können die Textilien montagefreundlich an das Wannengestell angebunden werden?
  • Wie lässt sich Wasserdichtigkeit an den Wannenrändern gewährleisten?



  

„Obwohl die Badewanne bisher nur ein Designkonzept ist, konnten wir die grundlegenden Herausforderungen bereits meistern“, sagt Thilo C. Pahl, geschäftsführender Gesellschafter von Bette. So sorgt beispielsweise ein stabiles Edelstahlgestell für die nötige Tragkraft, denn auf dem Stahlrahmen ruht bei gefüllter Wanne ein großes Gewicht. Ein ästhetisches wie funktionelles Detail ist außerdem die rund 30 mm hohe Schattenfuge an der Unterseite des Wannenkörpers: Indem der Stoff nicht bis auf den Boden reicht, werden Schmutzkanten vermieden, und es kann unter der Wanne gereinigt werden.

Auch Designer Dominik Tesseraux zeigt sich vom Konzept der Badewanne überzeugt: „Der Aufenthaltsqualität im Badezimmer kommt steigende Bedeutung zu, denn hier wird viel Qualitätszeit für Pflege, Erholung und Entspannung aufgewendet. Die Menschen wollen sich deshalb im Bad genauso wohlfühlen wie in ihrem Wohnzimmer.“ Das zeige sich zum Beispiel bei der Gestaltung des Bades, die immer raffinierter und individueller werde und häufig Objekte mit einbeziehe, die ursprünglich dem Wohn- oder Schlafzimmer entstammen, wie dekorative Leuchten, bequeme Hocker, Stühle, Sessel oder stilvolle Spiegel, erklärt Tesseraux.


„Mit der stoffbezogenen Badewanne machen wir den nächsten Schritt und erweitern die kühle, eher technische Eleganz der Badobjekte selbst um eine warme, wohnliche Behaglichkeit,“ resümiert der Designer.

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