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Immobilienpreisniveau anhaltend günstig

(21.2.2004) Ein weitgehend stabiles Vermittlungsergebnis haben die zehn LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) in Deutschland im Jahre 2003 registriert. Mit über 25.000 Objekten (minus 1 Prozent) im Wert von über 3,8 Milliarden Euro (minus 2 Prozent) lag das Resultat in etwa auf dem Niveau der letzten drei Jahre. "Bei gebrauchten Eigenheimen – mit fast 10.000 Vermittlungen im abgelaufenen Jahr der Schwerpunkt der LBS-I-Geschäftstätigkeit – stieg der Absatzerfolg der größten deutschen Maklergruppe sogar noch einmal um 10 Prozent", teilte LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm jüngst in Berlin mit.

Hamm betonte bei der Vorlage der Jahresergebnisse, dass das Preisniveau in allen Segmenten des deutschen Wohnungsmarktes nach wie vor sehr stabil sei. So kosteten die von den LBS-I vermittelten neuen Eigenheime 2003 im Schnitt wie im Vorjahr gut 200.000 Euro. Das ebenfalls konstante Preisniveau gebrauchter Eigenheime mit knapp 160.000 Euro war um rund 20 Prozent günstiger als das von Neubauten. Noch deutlicher ist der relative Preisvorteil bei gebrauchten Eigentumswohnungen, die im Schnitt nach wie vor 100.000 Euro kosteten. Dies sind 45 Prozent weniger als die gut 180.000 Euro teuren neuen Eigentumswohnungen, die heutzutage allerdings in der Regel nur noch an den attraktiven städtischen Standorten entstehen.

Das Verkaufsergebnis bei Neubauten zeigt nach Einschätzung der LBS-Immobilien-Experten, dass der jüngste Genehmigungsboom - Folge der anhaltenden Kürzungs-Debatten über die Eigenheimzulage - anders als im Jahre 2002 nicht wieder in gleichem Maße zu gesteigerten Verkaufserfolgen geführt hat. Denn im Bereich neu gebauter Eigenheime und Eigentumswohnungen verzeichneten die LBS-I 2003 Umsatzrückgänge in der Größenordnung von 20 Prozent. Vor allem Bauträger haben sich offensichtlich immer mehr aus dem Neubau zurückgezogen.

Als letzte Stütze der Bautätigkeit erweisen sich damit vor allem die privaten Einzel-Bauherren. Die gestiegenen Vermittlungs-Ergebnisse bei Baugrundstücken (plus 6 Prozent) deuten darauf hin, dass Interessenten jetzt noch versuchen, das zunehmend knapper werdende Potenzial ausgewiesenen Baulandes zur Realisierung ihres Wohneigentumswunsches zu nutzen.

Für das laufende Jahr gehen die LBS-Immobilien-Experten davon aus, dass die aufgrund der Kürzungs-Debatten vorgezogenen Neubauplanungen teilweise noch realisiert werden und damit das Angebot stützen. Im weiteren Verlauf geht der Trend aber erst einmal verstärkt zur Bestandsimmobilie. Es ist damit nur noch eine Frage der Zeit, wann bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Erholung das Wohnraumangebot insgesamt knapper wird und damit die Preise nach oben treibt.

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