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Flüssiggas ist fast so einfach wie "Strom aus der Steckdose"

  • Interview mit Carl Mahler, Vertriebsleiter bei Rheingas

Carl Mahler, Rheingas, Gasversorgung, Flüssiggas, Modernisierung, Heizungsanlage, öffentliche Gasversorgung, Erdgasnetz, Propan, Gaszähler (8.2.2005) Wer ein Haus baut oder die Modernisierung seiner Heizungsanlage in Angriff nehmen möchte, ist längst nicht auf die öffentliche Gasversorgung angewiesen. Speziell in Neubaugebieten, die noch nicht ans Erdgasnetz angeschlossen sind, hat sich die vorübergehende - oder auch dauerhafte - Versorgung mit Flüssiggas vielfach bewährt. Im Rahmen eines Interviews zeigte sich Carl Mahler, Vertriebsleiter bei Rheingas, von den Vorteilen von Flüssiggas überzeugt:

Frage: "Herr Mahler, vielen ist Flüssiggas als Propan oder 'Camping-Gas' in Flaschen ein Begriff. Doch welche Möglichkeiten bietet Flüssiggas als Heizenergie?"

Carl Mahler: "Insbesondere für Wohn- oder Neubaugebiete, die nicht - oder noch nicht - ans öffentliche Gasnetz angeschlossen sind, hat sich eine vorübergehende oder dauerhafte Versorgung mit Flüssiggas bewährt. Bei freistehenden Häusern wird dazu der Gastank im Garten oder, auf Wunsch, unterirdisch installiert. Für öffentliche oder private Bauträger, die eine komplette Wohnsiedlung bauen, bieten wir zudem separate Netze an, die dann mehrere Ein- oder Mehrfamilienhäuser über einen Gastank versorgen. Dieser wird außerhalb der Bebauung eingelagert und ist so nicht zu sehen."

Frage: "Gibt es denn auch ökologische Argumente, die für den Energieträger Flüssiggas sprechen?"

Carl Mahler: "Eindeutig ja. Flüssiggas verbrennt rückstandsfrei und entwickelt weder Rauch noch giftige Rückstände. Flüssiggas ist nicht wassergefährdend und darf daher in Wasserschutzgebieten eingelagert und genutzt werden. Hinzu kommen die Vorteile bei der Lagerung: da es in flüssigem Zustand nur 1/260 des Gasvolumens benötigt und einen hohen Heizwert hat, kann so auf kleinem Raum eine große Energiemenge bevorratet werden."

Frage: "Und wie erfolgt die Abrechnung, wenn mehrere Parteien am Netz hängen?"

Carl Mahler: "Für eine korrekte Abrechnung sorgt der geeichte Gaszähler im Haus. Und auch sonst funktioniert das fast so wie mit dem Strom aus der Steckdose. Beim Vertragsmodell 'Solitär' zahlt der Kunde eine bequeme Monatspauschale. Ansonsten muss er sich um nichts kümmern. Eine integrierte Mess- und Fernmelde-Einrichtung empfängt dazu direkt aus dem Tank Signale und übermittelt sie per Telefonleitung an unsere Zentrale. Bevor der Tank auf Reserve steht, kommt daraufhin einer unserer Tankwagen vorbei und füllt ihn rechtzeitig wieder auf."

Frage: "Angenommen, der Kunde möchte später einmal zu Erdgas wechseln, was dann?"

Carl Mahler: "Auch das ist kein Problem. Da die von uns in Neubaugebieten verlegten Leitungen dem öffentlichen Gasnetz entsprechen und die in Deutschland üblichen Verbrauchsgeräte für jedes Gas geeignet sind, kann die Anlage auch dann weiter genutzt werden, wenn zu einem späteren Zeitpunkt Erdgas zur Verfügung steht und der Kunde wechseln möchte. Es wird dann mit geringem Aufwand auf Erdgas umgestellt."

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