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Neuer elektronischer Knaufzylinder von DOM

(17.10.2006) Als Nachfolger des "ELS 999 R" präsentierte DOM auf der Security 2006 in Essen den elektronischen Knaufzylinder "DOM Protector" mit mehr Funktionen, größerem Einsatzspektrum,  höherer Variantenvielfalt und einer attraktiven Optik.

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DOM gehörte seinerzeit zu den ersten Anbietern, welche die Produktgattung der Knaufzylinder im Markt für Zutrittskontrolle einführen und etablieren konnten. Parallel hierzu haben die Brühler die Erfahrungen im realen Einsatz und die jeweiligen Kundenanforderungen speziell bei größeren Objekten gebündelt und nun im neuen DOM Protector berücksichtigt.

Im Unterschied zum Vorgängermodell ELS 999R sitzt beim DOM Protector die Elektronik samt Antenne und Batterie nun im Edelstahl-Leseknauf auf der Außenseite und ermöglicht so die Kommunikation mit dem Nutzer - erkennbar am neuen grünen bzw. roten Lichtdesign an der Außenseite des Knaufs. Die Batterie ist auf eine Nutzungszeit von drei Jahren bzw. 50.000 Schließzyklen ausgelegt. Manipulationen am oder über den Außenknauf seinen laut DOM "nicht möglich": im geschützten Innenteil des Zylinders befindet sich demnach eine Sicherheitsschaltung, die mit der Elektronik im Außenknauf dauerhaft und verschlüsselt kommuniziert. Würde der Außenknauf mechanisch beschädigt und damit die Kommunikation gestört, bliebe der Zylinder ohne Funktion. Dieses zum Patent angemeldete Prinzip hat DOM auch dem VdS vorgestellt, der alle Voraussetzungen für eine Zertifizierung als Halb- wie als Doppelzylinder erfüllt sähe.

Vier System-Varianten

  1. DOM Protector (einseitig lesbar im Bild oben)
    In der Standard-Version verfügt der Knaufzylinder über alle Sicherheitsmerkmale und verschiedene Zutrittskontroll-Features des Systems, darunter z.B. Zeitzonen- oder Feiertagsregelung. Das System besitzt eine Infrarotschnittstelle zur Programmierung und Ereignisauslese. Von innen wird die Tür durch einfaches Drehen des Knaufs geöffnet.
  2. DOM Protector beidseitig lesbar
    Bei dieser Variante des Protector ist durch die Notwendigkeit der beidseitigen Identifizierung eine Zu- und Abgangskontrolle möglich. Über die Vergabe von unterschiedlichen Berechtigungen an der Außen- und Innenseite können Personenströme gezielt durch ein Objekt gesteuert oder Bereiche klar voneinander getrennt werden.
  3. DOM Protector online
    Als dritte Systemvariante lässt sich DOM Protector über eine integrierte Funk-Schnittstelle und den DOM RF-NetManager nahe der Tür in eine Ethernet-Netzwerkstruktur einbinden. Türen können damit online vom PC aus programmiert und überwacht werden - und zwar drahtlos.
  4. DOM Protector Basic
    Diese Variante ist vorgesehen für den ausschließlichen Einsatz im Innenbereich von Gebäuden. Hier dient der Doppelknaufzylinder weniger zur Sicherung, sondern vor allem als Organisations- und Steuerungsinstrument von Zutritten.

Neu: "Intelligenter" Transponder trägt Zutrittsberechtigungen

Zur Programmierung eines einzelnen DOM Protector (offline) genügt die Masterkarte. Beim Einsatz weiterer Organisationskriterien lässt sich das System mit der optionalen DOM-ELS-Software per Standard-PDA oder PC programmieren. Bis zu 32.000 Schließmedien (Checkkarten, Schlüsselanhänger, ...) je Zylinder können mit einer für den Protector entwickelten speziellen Softwarelösung verwaltet werden. Die Elektronik im Außenknauf speichert bis zu 2.000 Ereignisse und läßt damit ein Höchstmaß an Nachvollziehbarkeit der Nutzeraktivitäten erwarten.

Sind in Objekten keine Netzwerkstrukturen vorhanden oder nicht nachrüstbar - aufgrund der Anforderungen aber eigentlich erforderlich, lassen sich die Transponder mit den notwendigen Berechtigungen beschreiben. Eine dezentrale Programmierung der einzelnen Türen ist dann nicht erforderlich. Beim DOM Protector können Hitag- und EM Transponder verwendet werden.

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