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Anteil der Wohnausgaben seit 30 Jahren nahezu unverändert

  • Energiepreise verzerren subjektive Wahrnehmung

(9.5.2010) In den letzten 30 Jahren ist der Anteil der Ausgaben für das Wohnen an den Gesamtausgaben der privaten Haushalte nahezu unverändert geblieben. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland hin.

"Im Durchschnitt der Jahre gaben die privaten Haushalte in dieser Zeit 22,4 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für die Wohnung, Wasser, Strom und die Beheizung aus", erläuterte Rolf Kornemann, Präsident von Haus & Grund Deutschland. Aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Statistischen Bundesamtes gehe hervor, dass dieser Anteil im Jahr 2009 bei 24,4 Prozent lag. Dass der Anteil der Wohnausgaben in den vergangenen Jahren leicht über dem langjährigen Durchschnitt liege, sei eine Auswirkung der höheren Kosten für Heizung und Strom. Hierfür stiegen die Preise in den letzten drei Jahren jeweils um drei bis acht Prozent. Für Nettokaltmieten und Nebenkosten sei hingegen festzustellen, dass die jährliche Steigerung mit rund einem Prozent in den Jahren 2000 bis 2008 immer unter der allgemeinen Preissteigerung lag.

"Die subjektiv wahrgenommene starke Verteuerung des Wohnens ist ein Zerrbild. Die Teile des Wohnens, die sich verteuert haben, betreffen einzig die Nebenkosten, auf die Vermieter keinerlei Einfluss haben", sagte Kornemann.

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