Baulinks -> Redaktion  || < älter 2026/0031 jünger > >>|  

Kalksandsteinindustrie: Wohnungsbau zwischen Planbarkeit und Vereinfachung

(13.1.2026) Der Jahresausblick 2026 des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V. ordnet die Lage des Wohnungsbaus nach mehreren Krisenjahren ein und beschreibt Ansatzpunkte für eine Stabilisierung. Zentrale Voraussetzung ist die Rückkehr zu verlässlichen und wirtschaftlich tragfähigen Rahmenbedingungen.

Jan Dietrich Radmacher, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V.
(Bild: Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. / Henning Stauch)
 

Die Wiedereinführung der EH-55-Förderung gilt als wichtiges Signal für mehr Planungssicherheit. Dauerhafte, klar definierte Standards schaffen Vertrauen bei Investoren, Wohnungsbaugesellschaften und privaten Bauherren. Häufige Änderungen der Förderlandschaft haben in der Vergangenheit Projekte verzögert oder verhindert.

Als weiterer Ansatz wird das Konzept des „Gebäudetyps E” benannt. Ziel ist eine Vereinfachung des Bauens durch robuste Konstruktionen und reduzierte Haustechnik. Langlebige, wartungsarme Bauweisen können Kosten senken und gleichzeitig bauphysikalische Anforderungen erfüllen.

In der Nachhaltigkeitsdiskussion verweist der Ausblick auf die praktische Bewährung mineralischer Baustoffe im mehrgeschossigen Wohnungsbau. Regionale Rohstoffe, Recyclingfähigkeit und dauerhafte Nutzung stehen im Fokus der Bewertung.

Damit politische Initiativen Wirkung entfalten, braucht es ein abgestimmtes Vorgehen von Kommunen, Genehmigungsbehörden und Bauwirtschaft. Für 2026 werden vorhandene Kapazitäten und klare Rahmenbedingungen als Grundlage gesehen, um den Wohnungsbau wieder zu beleben.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

Impressum | Datenschutz © 1997-2025 BauSites GmbH