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Modernisierungsprogramm für Aufzüge von Schindler

(27.2.2007) Kaum ein Produkt ist so langlebig wie ein Aufzug: Auch nach 100 Jahren kann eine Anlage noch in Betrieb sein, wenn Verschleißteile regelmäßig ausgetauscht werden. Im Schnitt müssen aber etwa alle 25 Jahre Antriebstechnik und Kabinen erneuert werden. Doch genau das ist oft ein Problem, denn nicht immer lässt sich die gewünschte Ausstattung oder Technik ohne weiteres installieren und die erforderlichen Umbauten sind mit großem Aufwand verbunden.

Mit einem spezielen Modernisierungsprogramm will Schindler eventuellen Problemen bei der Aufzugs-Modernisierung begegnen und bietet für Wohn- und kleinere Geschäftshäuser ein Paket mit ausgesuchten Komponenten an, die sich unabhängig vom bisherigen Aufzugstyp installieren lassen. Der Vorteil: Vorhandene Einbauten wie Führungsschienen oder Gegengewichte können weiter genutzt werden, denn das "Schindler 6200" genannte Programm erlaubt eine millimetergenaue Anpassung der neuen Kabine an den alten Schacht. Geschickt ist auch der Einbau neuer Türen gelöst: Sie können einfach am vorhandenen Schachttürrahmen befestigt werden.

Zum Leistungsumfang von Schindler 6200 gehört ein kleiner, leichter und leistungsstarker Motor, dessen flache Bauweise eine Installation des Antriebs im Maschinenraum oder im Schachtkopf ermöglicht. Seildurchbrüche und Befestigungslöcher der alten Anlage können auch dabei genutzt werden. Dafür, dass nach einer Modernisierung der Aufzug geräuscharm läuft sorgen so genannte Traction Belts. Die Stahllitzen dieser Tragriemen sind mit Gummi ummantelt. Im Vergleich zu konventionellen Antriebsseilen aus Stahl haben sie wesentlich geringere Biegeradien und entsprechend kleiner können die Treibscheiben sein. Das wiederum ermögliche erst den Einsatz von Antriebsmotoren, die nicht nur wesentlich platz-, sondern zudem energiesparender seien als bisher.

Wenig Raum beansprucht schließlich auch die Niedrigenergie-Multiprozessor-Steuerung. Die vollelektronische Steuerung führt zudem automatisch ein Statusprotokoll und erlaubt es dem Service-Techniker bereits bei der Wartung eventuelle Probleme zu erkennen, bevor es zu einer Störung kommt.

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