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Titanzink statt Tapete oder Holzvertäfelung

(17.10.2012) Titanzink gilt als ein umweltverträglicher und vielseitiger Werkstoff: Er wird ressourcenschonend produziert, lässt sich zu 100 Prozent recyceln und ist lang­lebig sowie widerstandsfähig. Außerdem eignet er sich nicht nur für die Fassade: Die drei folgenden Projekte zeigen beispielhaft, dass sich Quartz-Zinc, Anthra-Zinc und Pigmento (von VMZINC) auch für die Innenraumanwendung eignen.

Der Entwurf für das Multimediale Ausbildungszentrum des Berufsförderungs­werks Birkenfeld stammt von dem Architekturbüro Sander.Hofrichter Architekten aus Ludwigshafen. Der zweigeschossige Bau besteht aus zwei parallel zueinander lie­genden Hauptgebäuden, die durch eine Glashalle und einen verglasten Gang miteinan­der verbunden sind. Die zweigeschossige Eingangshalle wird als Veranstaltungs- und Versammlungsraum genutzt, bei schlechtem Wetter auch als Pausenhalle. Die war­tungsarmen Steckfalzpaneele in Quartz-Zinc setzten die Architekten nicht nur für die Außenfassade sondern auch für die Gestaltung im Innenbereich der Halle ein – eine kreative und zugleich wirtschaftliche Lösung.

Herzstück des Congress Centrums Heidenheim ist ein sich über vier Stockwerke erstreckender, anthrazitfarbener Metall­körper. Er scheint sich wie ein umgekehrter Pyramidenstumpf in die Stahlbetonkonstruktion der angrenzenden, flachen Baukör­per zu schneiden. Das für die Außenfassade verwendete vor­bewitterte Titanzink wurde von den Stuttgarter Architekten Dasch, Zürn, von Scholley aufgrund seiner ausdrucksstarken Möglichkeiten gewählt. Das Material ist durch seine spürbar samtig matte Oberfläche zu-dem auch noch sehr gut für den Einsatz im Innenbereich geeignet. Anthra-Zinc lässt sich mit den verschiedensten Oberflächen wie Sichtbeton und Jura-Marmor kombinieren. Im Innenbereich wurden an den stark beanspruchten Stellen Nussbaum­hölzer in die Anthra-Zinc-Flächen eingelegt. Ein funktionaler und optisch reizvoller Mate­rialmix.

Für die Innenwandverkleidung ihrer Pekinger Niederlassung entschied sich das inter­national tätige Architekturbüro Aedas für Kassetten in Pigmento rot. Die rückseitig mit einer Wabenstruktur verstärkten Kassetten sind leicht und schnell zu installieren. Jede Kassette ist einzeln angebracht und lässt sich bei Bedarf auch einzeln wieder abmontieren. Die Befestigung selbst bleibt unsichtbar und die elegante Oberfläche des vorbewitterten Titanzinks rückt in den Vordergrund:

Die länglichen Elemente sind in unterschiedlichen Breiten und Dicken vertikal kombi­niert, so dass eine klar strukturierte und gleichzeitig abwechslungsreiche Wandgestal­tung entsteht.

Titanzink lässt sich mit allen gängigen Techniken auch im Innenbereich anwenden. Die Montage erfolgt wie bei der Verarbeitung an der Außenfassade (auf Wärmedämmung kann allerdings in der Regel verzichtet werden). Die Zinkelemente können zur besseren akustischen Raumgestaltung auch perforiert und mit geeignetem Material auf der Rückseite verstärkt werden. Da Temperaturschwankungen und Witterungseinflüsse nicht beachtet werden müssen, wird der Spielraum an Anwendungsmöglichkeiten so­gar noch größer.

Weitere Informationen zur Anwendung von Titanzink im Innenausbau können per E-Mail an VMZINC angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

  • VMZINC (eine Marke der Umicore Bausysteme GmbH)

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