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Gut begründet: Innenausbau in neuer Flüchtlingsunterkunft mit massiven Gips-Trennwänden

(1.8.2016) Schnell, kostensparend und funktional für einen akuten Bedarf bauen - vor dieser Aufgabe stehen viele Kommunen und Landkreise immer noch bei der Unter­bringung von Flüchtlingen. Eine Unterkunft in Leinfelden-Echterdingen zeigt jetzt, was massive nichttragende Trennwände aus Gips-Wandbauplatten leisten können, wenn statt kurzlebiger Provisorien langfristig nutzbare Immobilien entstehen sollen, die per­spektivisch auch für andere Wohnungssuchende geeignet sind. 


alle Fotos: VG-ORTH GmbH & Co. KG

Die Freie Architektin Andrea Mink hat mit ihrem Büro eine Unterkunft entworfen und die Raumtrennung mit massiven Gips-Wandbauplatten ausführen lassen. Obwohl im Zusammenhang mit dem Bau von Unterkünften eher von Montage- und Leichtbauwei­sen die Rede ist, haben sich Architektin und kommunaler Auftraggeber bewusst für den klassischen Massivbau entschieden. Da die Stadt keine temporäre Lösung, son­dern einen langfristig als preiswertes Wohngebäude geeigneten Entwurf bevorzugte, wurde „Stein auf Stein“ gebaut. Hinzu kam allerdings auch die Verknappung bzw. Preisexplosion bei Wohncontainern.

„Mir selbst erscheint die Massivbauweise auch flexibler und einem späteren Umbau gegenüber toleranter als zum Beispiel die Holzbauweise“, so Andrea Mink in einem Interview.

Nach Angaben ihres Büros lassen sich auch die für Unterkünf­te maßgeblichen Aspekte des Brandschutzes und des Schall­schutzes leichter beherrschen. „Und schließlich muss gerade in der Anschlussunterbringung relativ oft mit Bewohnerwech­seln und den damit verbundenen Ein- und Auszügen gerechnet werden. Dafür sollte man eine solide und robuste Konstruktion mit geringem Instandhaltungsaufwand wählen“, so Mink ab­schließend.

Für weitere Informationen zum Projekt hat Multigips eine 6-seitige Broschüre online gestellt (PDF-Download). Da­rüber hinaus lassen sich Infos zu Gips-Wandbauplatten per E-Mail an Multigips anfordern.

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