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Neue Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 11.2 zu BIM bei der Schlitz- und Durchbruchsplanung

(27.7.2022) Manchmal spielt „nichts“ eine wesentliche Rolle, so auch bei Ausspa­run­gen - also bei Schlitzen und Durchbrüchen - auf dem Bau. Als Durchlässe für Rohre oder Leitungen stellen sie selber Bauteile dar. Da bei Planung und Ausführung von Aussparungen verschiedene Baubeteiligte zusammenarbeiten, besteht ein hohes Fehlerrisiko durch unklare Kommunikation und nicht eindeutige Rollenverteilungen - insbesondere bei der Verwendung von 2D-Plänen. Hier kann BIM einen Beitrag zur Lösung bestehender Probleme geben.

Foto © baulinks/AO 

Die Darstellung von Schlitzen und Durchbrüchen im BIM-Model verringert die Wahrscheinlichkeit von Fehlinterpretationen. Auch können Anpassungen und Änderungen in der Planung oder Ausführung im BIM-Model mitgeführt, und Konflikte, vermieden werden.

Auch zu der Frage „Wer ist verantwortlich?“, leistet die vorliegende VDI/bS 2552 Blatt 11.2 „Building Information Modeling: Informationsaustauschanforderungen; Schlitz- und Durchbruchsplanung“ einen wichtigen Beitrag und verspricht mehr Eindeutigkeit für ein Plus an Eindeutigkeit und Sicherheit. Grundlage für diese Richtlinie sind die in der Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 11.1 beschriebenen Vorgaben zur Darstellung der Informationsaustauschanforderungen.

Herausgeber der Richtlinie VDI/bS 2552 Blatt 11.2 ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG). Die Richtlinie ist im Juni 2022 als Weißdruck erschienen und ersetzt den Entwurf von November 2020.

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