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iX rät Firmen zu speziellen Geräten für IP-Telefone

(18.8.2005) Wenn Privatnutzer und Firmen auf Internet-Telefonie umsteigen, wollen sie vor allem Geld sparen. Während die Anwender zu Hause mit einer Software-Lösung oder einer einfachen Hardware gut bedient sind, profitieren Unternehmen am ehesten von IP-Telefonen, die mit Netzwerkschnittstellen ausgestattet sind, schreibt das IT-Profimagazin iXin der aktuellen Ausgabe 9/05.

Spezielle IP-Telefone mit entsprechenden Schnittstellen lassen sich ideal in ein Firmennetzwerk integrieren. "Der große Vorteil liegt darin, dass sich diese Lösung zentral von einer IT-Abteilung warten lässt, was zusätzliche Kosten spart", erläutert iX-Chefredakteur Jürgen Seeger. Die Telefone werden direkt am Netzwerk angeschlossen, benötigen aber keinen PC. So genannte WLAN-Handys übertragen die von DECT-Telefonen bekannte Schnurlosigkeit auch in die Welt der Internet-Telefonie.

Bei der Installation von IP-Telefonen gilt es, ausreichend Internet-Bandbreite zur Verfügung zu haben. Auch auf mögliche Sicherheitsprobleme sollten die Firmen ein Auge werfen. VoIP-Daten werden unverschlüsselt übermittelt und sind somit abhörbar. Dabei geht es sowohl um die Nutzerdaten als auch um den Verbindungsaufbau. Wer die Verbindungsdaten abfängt, kann damit umsonst telefonieren. Eine Überprüfung der Daten würde ergeben, dass ein Mitarbeiter der Firma die Telefonate geführt hat. Analog zu E-Mail-Spam sind auch Massenanrufe, so genannte Spits, denkbar. Bislang ist das alles noch Theorie. "Die Frage ist aber nicht, ob diese Bedrohungen mit der weiteren
Verbreitung von Internet-Telefonie kommen, sondern wann", erläutert iX-Chefredakteur Jürgen Seeger.

Eine Verschlüsselungstechnologie namens SIP over SSL und weitere Sicherheitstechniken bieten allerdings einen guten Abhörschutz. Von nahtlos ineinander greifenden Plug-and-Play-Lösungen kann allerdings noch keine Rede sein. Dieses Problem will eine im Februar gegründete Herstellervereinigung möglichst bald aus der Welt schaffen.

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