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Drei Drainagematten je nach Bodenaufbau für Balkon und Terrasse

(3.7.2010) Die rasche Ableitung von Feuchtigkeit ist auf Balkon und Terrasse sowohl für die Oberbeläge als auch für die Unterkonstruktion mit den Abdichtungslagen dringend erforderlich, um Schäden durch stehendes Wasser zu vermeiden. Proline Systems löst diese Problematik mit seinen Procodrain-Mattensystemen E, GK und S.


Procodrain E mit Zementestrich (Bild vergrößern)

Im Frühjahr zeigen die Bodenbeläge auf Terrasse oder Balkon häufig Schäden, die durch Frost-Tau-Wechsel-Belastungen und stehende Feuchtigkeit - und damit gefrierende Nässe - während der Wintermonate verursacht wurden. Im Übrigen werden weitere Schädigungen im Sommer durch Hitze und Wasser erzeugt.

Zwar sind heute unter den endgültigen Oberbelagskonstruktionen Abdichtungsschichten eingebaut und schützen die darunter liegenden Konstruktionen. Doch diese Lagen sind in aller Regel selbst schützenswert, weil sie zwar eindringendes Wasser abhalten, es jedoch nicht selbstständig abführen können - ja sogar speichern und sich selbst sowie die anliegenden Bauteile damit dem Verfall und der Zersetzung ausliefern. Eine rasche Ableitung von Feuchtigkeit und Nässe ist daher existenziell notwendig für die über den Abdichtungen liegenden Konstruktionen, weil sie auch ihrerseits durch stehende Nässe in ihrer Funktion stark beeinflusst oder gar selbst zerstört werden.

Dieser Problematik hat sich das Bopparder Unternehmen Proline Systems angenommen und bietet mit Procodrain ein Gesamtsystem für Balkon und Terrasse, welches die technischen Komponenten der Drainage und die Abschlusssituation der Beläge beinhaltet. Je nach Belagsaufbauten und Belagsstoffen eigenen sich die Procodrain-Varianten E, GK und S.

Gemeinsam ist allen drei Procodrain-Systemen das Prinzip der Noppenmatte mit einem flächig aufliegenden Gewebe oder Vlies. Dabei schützt die Form der Noppenmatte einerseits die empfindlichen Abdichtungsunterlagen vor mechanischen Beschädigungen. Andererseits stelzt die Noppenmatte die darüber liegenden Beläge hoch auf und schafft damit einen großen drainagefähigen Raum für abfließendes Wasser. So wird dieser Raum zu einer zweiten Entwässerungsebene für das durch die Konstruktion eingedrungene Wasser.

Wasser gelangt nicht nur durch offene Fugen bei loser Verlegung oder durch die Fugenmasse des Belags in die Konstruktion. Bewegungsfugen im Oberbelag oder Anschlussfugen zu Einbauteilen oder Wänden lassen auf Dauer ebenso Wasser eindringen. Durch die Verlegung von Drainagematten kann dieses Wasser in einer zweiten Ebene ablaufen, ohne Mörtel und Belag negativ zu beeinflussen. Denn als wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Schäden sollten die über der Drainagematte angeordneten Konstruktionen immer weit weg von der zweiten Entwässerungsebene liegen, damit sie keine "nassen Füße" bekommen können.


Procodrain GK mit Grobkornestrich (Bild vergrößern)

Unterschiede gibt es in der jeweiligen Ausprägung der Noppenbahn sowie in der Beschaffenheit der aufliegenden Gewebe, um alle Anforderungen der verschiedenen Verlegungen und Anwendungen zu erfüllen.

Procodrain E mit Zementestrich

Für die Verlegung von Fliesen und Platten über einem Zementestrich bietet sich Procodrain E an. Das Vlies dieser E-Matten wird über die Zeit durch die Alkalität des Zements aufgelöst. Das geschieht aber erst zu einem Zeitpunkt, wenn der ausgehärtete Estrich längst tragfähig und biegefest über den Noppen aufliegt. Durch diese Ausprägung des Vlieses als "verlorene Schalung" wird vermieden, dass chemische Verbindungen mit dem Kohlendioxid der Luft über die Zeit eine wasserundurchlässige CaCO3-Schicht auf dem Gewebe bilden. Mit einem anderen Vlies wäre dies nicht möglich.

Procodrain GK mit Grobkornestrich

Diese Noppenmatte gilt als Antwort auf die Verlegung im Grobkornestrich oder -mörtel. In dieser Konstruktion fließt eindringendes Wasser im drainagefähigen Estrich oder Mörtel schnell senkrecht ab. Bei Grobkornmörteln ist viel ungeschützte Zementleimoberfläche vorhanden, wodurch viel freigesetztes Calciumhydroxid in noch kürzerer Zeit dichteres Vliesgewebe verschließen könnte. Deshalb verfügt Procodrain GK über ein stabiles Gittergewebe über der Noppenbahn, durch das sich das Wasser schneller und effektiver im Drainageraum sammelt. Die Maschenweite von 1,5 x 1,5 mm lässt das Wasser schnell ungehindert abfließen, sollte aber trotzdem verhindern, dass Mörtelkörner hindurch fallen können.

Procodrain S mit losen Schüttungen

Procodrain S bietet sich für lose Schüttungen an. Erforderlich ist hier ein besonders stabiles Vlies über der Noppenbahn, das sich nicht zersetzt und das Wasser schnell wieder abführt. Je nach baulichen Gegebenheiten kann zwischen unterschiedlich hohen Procodrain - Matten gewählt werden, um stets ausreichenden Raum für abfließendes Wasser auch bei starkem Regen sicher zu stellen.


Procodrain S mit lose Schüttungen (Bild vergrößern)

Alle Procodrain - Mattensysteme werden in Rollenform geliefert und müssen nur ausgerollt werden. Wo erforderlich, können die Noppenbahnen mit Messer oder Schere zurecht geschnitten werden. Eine Längsseite der Procodrain-Bahnen hat immer großzügige Überlappungen der verschiedenen kaschierten Gewebe bzw. Vliese. Bei Zuschnitten, zur Überbrückung von Stößen oder Anschlüssen bietet Proline Systems zusätzliche selbstklebende Stoßverbindungsbänder in der jeweiligen Gewebeart.

Weitere Informationen zu Procodrain-Mattensystemen können per E-Mail an Proline angefordert werden.

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