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vdpResearch-Immobilienmarktmonitor 2016 zeigt deutliche regionale Unterschiede bei der Preisentwicklung

regionale Preisentwicklung 2016 von Ein- und Zweifamilienhäuser
regionale Preisentwicklung 2016 von Ein- und
Zweifamilienhäuser
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(1.5.2017) Die Immobilienpreise gingen 2016 bundesweit sowohl im wohnwirtschaftlichen als auch gewerblichen Bereich deutlich nach oben:

  • Ein- und Zweifamilienhäuser: 5,8%
  • Eigentumswohnungen: 6,5%
  • Mehrfamilienhäuser: 7,1%
  • Büroimmobilien: 7,7%
  • Handelsimmobilien: 2,5%
  • Lager/Logistik-Immobilien: 2,1%
  • gemischt genutzte Objekte: 4,8%

Neben der bundesweiten Bestimmung von Immobilienpreisen beschäftigt sich vdpResearch auch mit der regionalen Preisentwicklung für die sieben oben genannten Objektarten. Für den  Marktmonitor 2016 hat man bei vdpResearch die regionale Immobilienpreisentwicklung bis auf Postleitzahlenebene heruntergebrochen. Diese Daten werden übrigens von mehr als 90% der in Deutschland tätigen Kreditinstitute zur Überwachung ihrer Immobilienwerte nach Artikel 208 (3) der Capital Requirement Regulation (CRR) verwendet - siehe EU-Verordnung Nr. 575/2013.

Hinsichtlich der Höhe der Preissteigerungen ist eine starke regionale Differenzierung unübersehbar, die sich zumeist durch unterschiedliche wirtschaftliche, sozioökonomische und demografische Rahmenbedingungen erklären lassen. Betrachtet man beispielsweise für den wohnwirtschaftlichen Sektor die regionale Preisentwicklung von Ein- und Zweifamilienhäusern, zeigt sich zwar für alle 401 Stadt- und Landkreise in Deutschland im vergangenen Jahr eine positive Preisentwicklung, aber die Höhe des Anstieges variiert je nach Stadt- bzw. Landkreis in einer Spanne von knapp 0,8% bis 11,6%. Spitzenreiter sind dabei nach wie vor die beiden Städte Berlin und München.

Die angespannte Marktsituation in München strahlt auch auf die umliegenden Landkreise aus: Die Landkreise München, Erding, Ebersberg, Miesbach sowie der Stadt Rosenheim gehörten 2016 immerhin zu den zehn Stadt- bzw. Landkreisen mit den höchsten Preissteigerungsraten. In dieser Kategorie sind außerdem noch die Städte Mannheim, Düsseldorf und Ingolstadt vertreten. Am anderen Ende der Skala mit Steigerungsraten von weniger als 2% finden sich schwerpunktmäßig Landkreise aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Konzentrationen bei gewerblichen Immobilien

Während sich die Transaktionen auf dem Wohnungsmarkt mehr oder weniger über das gesamte Bundesgebiet verteilen, beschränkt sich der Handel mit gewerblichen Immobilien sehr stark auf wirtschaftsstarke Stadt- und Landkreise: Allein in den vergangenen fünf Jahren ...

  • entfielen nahezu 60% des gewerblichen Transaktionsvolumens
  • auf 20 Städte.

In diese Städtegruppe fallen neben den Top-7 Investmentstandorten auch Städte wie Bremen, Essen, Dresden und die Region Hannover.

Starke Dynamik bei Büroimmobilien

Am stärksten verteuerten sich im gewerblichen Bereich 2016 Büroimmobilien, deren Preisentwicklung nochmals deutlich an Dynamik gewonnen hat. Die einzelnen Städte betrachtet belegen Berlin und Hamburg mit Preissteigerungen von über 10% die ersten beiden Plätze. Abseits der Top-7 Märkte heben sich insbesondere die Region Hannover und die Stadt Leipzig durch einen überdurchschnittlich starken Preisanstieg hervor.

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