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Johnson Controls unterzeichnet Übernahmevereinbarung mit Alloy Enterprises 

(6.3.2026) Johnson Controls hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Alloy Enterprises unterzeichnet. Das 2020 gegründete Unternehmen mit Sitz in Boston entwickelt Wärmemanagement­lösungen für Hochleistungs­rechenzentren und industrielle Anwendungen. Mit der geplanten Transaktion baut Johnson Controls seine Kompetenzen im Bereich Rechenzentrumskühlung aus.

(Bild: Johnson Controls) 

Alloy Enterprises entwickelt Technologien in den Bereichen Wärme-, Maschinenbau- und Material­wissenschaften. Kern ist eine proprietäre Plattform für Direktflüssigkeitskühlungskomponenten. Nach Unternehmensangaben kann damit die Wärmemanagementeffizienz um bis zu 35 % gesteigert und der Druckabfall um bis zu 75 % reduziert werden, was den Energiebedarf von Kühlsystemen senken kann.

„Mit der Übernahme von Alloy Enterprises ermöglichen wir unseren Kunden, den sich schnell ändernden Computing-Anforderungen einen Schritt voraus zu sein. Die Technologie erlaubt es uns, das gesamte Wärmemanagement eines Rechenzentrums zu optimieren – damit stärken wir unsere Kernkompetenzen und unser Gesamtportfolio, was wiederum unser langfristiges Engagement, eine Führungsrolle bei fortschrittlichen Wärme­managementlösungen für geschäftskritische Anwendungen einzunehmen, unterstreicht”, erklärt Lei Schlitz, Vice President und President, Global Products & Solutions. „Wir sind bereit, neue Standards in der Kühleffizienz und -kapazität zu setzen und unsere Kunden dabei zu unterstützen, Lösungen mit den passenden integrierten Technologien schneller zu implementieren. Wir freuen uns darauf, die talentierten Kolleginnen und Kollegen von Alloy bei Johnson Controls willkommen zu heißen.”

Durch die Übernahme wird das Portfolio für Rechenzentren um differenzierte Flüssigkeitskühltechnologien erweitert. Die Lösungen von Alloy Enterprises sind auf die Kühlung zentraler Komponenten wie GPUs, CPUs, Speicher und Netzwerkschnittstellen ausgelegt. Ergänzt wird das bestehende Angebot unter anderem durch die Silent-Aire-Plattform für Kühlleistungen von 500 kW bis über 10 MW sowie Absorptionskühler zur Abwärmenutzung.

„Wir freuen uns sehr, ein Teil von Johnson Controls zu werden und die Einführung unserer einzigartigen Technologie zu beschleunigen”, so Alison Forsyth, Mitbegründerin und CEO von Alloy Enterprises. „Wir werden zukünftig sehr eng zusammenarbeiten, um die Herausforderungen in Rechenzentren und anderen unternehmenskritischen Umgebungen zu lösen. Dabei freuen wir uns auf das neue Kapitel und darauf, gemeinsam mit einem der weltweit angesehensten und erfahrensten Marktführer für innovative Wärmemanagementlösungen weiter zu wachsen.”

Der Abschluss der Transaktion wird im dritten Quartal des Geschäftsjahres erwartet, vorbehaltlich üblicher Bedingungen und behördlicher Genehmigungen.

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