Windräder mit senkrechter Drehachse
Ein großes Manko heutiger Windräder ist, dass sie aufgrund der Luftverwirbelungen in hohem Abstand voneinander aufgestellt werden müssen. Entsprechend groß ist der Flächenverbrauch und die Ausweitung der Umwelt- und Lärmbelastung, was die Gemüter von Anrainern oft erhitzt. Viel enger geht es laut Forschern vom California Institute of Technology, wenn man Windräder mit vertikaler statt horizontaler Drehachse verwendet. Die Computersimulation bestätigte eine hohe Effizienz, sobald im und gegen den Urzeigersinn laufende Windräder dieser Art abwechselnd aufgestellt werden.Erklärbar ist der Effekt den Forschern zufolge durch die Bewegung der Rotoren nebenan, was eine größere Luftströmung bewirke. Die Idee dazu kommt aus der Analyse der Anordnung von Fischschwärmen, die bereits in den 70er Jahren gelungen war. Wenn sich Fische im Schwarm bewegen, nutzen sie eine Formation, die es dem einzelnen Tier erlaubt, sich vom Wasserwirbel der beiden weiter vorne schwimmenden Fische ziehen zu lassen.