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Hansgrohe AG sieht sich auf Wachstumskurs

(10.3.2006) Anlässlich der Fachmesse SHK in Essen zog der Vorstand der Hansgrohe AG in einer Rückschau auf die Geschäftsentwicklung der letzten zehn Jahre eine durchweg positive Bilanz. Der Umsatz stieg von 224 Mio. Euro im Jahr 1996 auf 428 Mio. Euro im Jahr 2004. "Wir sind überzeugt", erläuterte Siegfried Gänßlen, Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender beim Schiltacher Bad- und Sanitärspezialisten, "dass wir auch 2005 Marktanteile hinzugewinnen konnten - im In- und Ausland. Und auch mit dem Start ins laufende Geschäftsjahr können wir zufrieden sein."

Otto Schinle, Richard Grohe, Siegfried Gänßlen
Gute Laune bei der Hansgrohe AG: Otto Schinle und Richard Grohe, beide Vorstandsmitglieder, und Siegfried Gänßlen, Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender, sehen sich so gar nicht im Regen stehend.

Als Wachstumstreiber sieht die Hansgrohe-Geschäftsleitung neben dem konsequenten Ausbau der eigenen Innovationsstärke und der kontinuierlichen Optimierung aller Unternehmensprozesse vor allem die strategische Internationalisierung. So wuchs den Angaben zufolge der Auslandsanteil am Umsatz von 43 Prozent vor zehn Jahren auf 74 Prozent im Jahr 2004. "Mitte der neunziger Jahre war bereits abzusehen", so Siegfried Gänßlen, "dass sich die Auslandsmärkte auf Dauer dynamischer entwickeln würden als der heimische Markt."

Der Exportoffensive liegt das strategische Programm "Global Speed" zugrunde. "Wir expandieren 'schwäbisch zurückhaltend'", beschreibt der Hansgrohe-Finanzchef den Grundzug des Internationalisierungsprojekts. Dazu gehört zum einen, dass der Armaturen- und Brausenhersteller Märkte zunächst entwickelt, bevor er eigene Vertriebsniederlassungen gründet. Zum anderen hat man alle Initiativen, die das Ziel einer fortgesetzten Forcierung der Internationalisierung unterstützen, zusammengeführt und aufeinander abgestimmt. Das reicht von der Business Planung in den Tochtergesellschaften über die Systematisierung der Marktbearbeitung bis zum Ausbau globaler, unternehmensweiter Informationssysteme. Außerdem hat der Unternehmensvorstand darauf geachtet, auch die Organisationsstrukturen kontinuierlich auf den Bedeutungszuwachs des internationalen Geschäfts abzustellen und weiterzuentwickeln. So trug man dem verstärkt länderübergreifenden Projektgeschäft durch den Auf- und Ausbau eines weltumspannenden Netzwerks von Objektberatern Rechnung.

Bislang sieht sich das Traditionsunternehmen auf einem guten Weg: "Wir haben unsere Chancen in den Wachstumsräumen und den Emerging Markets wie etwa in Osteuropa oder in Vorderasien ebenso wie im internationalen Projektgeschäft konsequent genutzt", resümiert Siegfried Gänßlen. Prestigeprojekte wie Europas höchstes Wohnhaus "Turning Torso" im schwedischen Malmö, das International Finance Center in Dubai oder das spektakuläre Designer-Hotel "Puerta América" in Madrid zeugen vom internationalen Erfolg des Unternehmens und seiner Marken Axor, Hansgrohe, Pharo und Pontos.

Ausbau des internationalen Fertigungsverbunds

In Folge des internationalen Erfolgs wird die Hansgrohe Gruppe auch 2006 ihre Produktionskapazitäten im In- und Ausland weiter aufstocken. Kern des internationalen Fertigungsverbunds bleibt dabei Deutschland. "All unsere Produkte werden in unseren Werken in Schiltach und Offenburg entwickelt", betont Siegfried Gänßlen. "Sie sind Zulieferer für unsere Auslandswerke und spielen eindeutig die Hauptrolle bei der Armaturen- und Brausenfertigung."

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Armaturenproduktion bei Hansgrohe

Nicht von ungefähr soll auch 2006 - wie schon in den Vorjahren - das Gros der Investitionen in die deutschen Produktionsstandorte fließen. Zugleich werden auch die Auslandswerke, vor allem in den USA und in China, ausgebaut. "Gerade in den Wachstumsräumen Nordamerika und Asien bleiben wir nur weiter am Ball", erläutert Vorstandsvize Gänßlen, "wenn wir einen marktnahen Lieferservice gewährleisten und unsere Marktausschöpfung erhöhen." Dies gelte umso mehr, als die Produktion vor Ort ermögliche, auf regionen- bzw. länderspezifische Verbraucherwünsche abgestimmte Produktsortimente anzubieten. "Für unseren gesamten Fertigungsverbund gilt dabei der besondere Qualitätsanspruch, der mit dem Signum 'Made in Germany' verbunden ist. Unser Qualitätsmanagement arbeitet weltweit nach denselben hohen Standards, an denen unsere Produkte wie unsere Fertigungsabläufe gemessen werden. Das sind wir unserem Ruf, vor allem aber unseren Partnern und Kunden gerade in Deutschland, unserem wichtigsten Einzelmarkt, schuldig. Schließlich wird nur derjenige vorne mitspielen können, der auch seine Heimspiele gewinnt."

Neue Arbeitsplätze im In- und Ausland

Dass vom internationalen Wachstum auch der Standort Deutschland profitiert, belegt nicht zuletzt die Aufstockung des Personalstands im letzten Jahr in Schiltach und Offenburg. Im Jahr 2005 schuf das Unternehmen im Inland 61 neue Arbeitsplätze. Damit stieg die Zahl der in Deutschland Beschäftigten zum Stichtag 31. Dezember 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 1.805 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2004: 1.744). Darunter befinden sich 122 Auszubildende - dies entspricht einer Ausbildungsquote von sieben Prozent.

Bei den 23 Tochtergesellschaften außerhalb Deutschlands kletterte die Beschäftigtenzahl 2005 um 66 auf 994 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weltweit arbeiteten damit am Stichtag 2.799 Menschen für die Hansgrohe Gruppe. "Bei anhaltendem Wachstum werden wir auch im laufenden Jahr", betont Siegfried Gänßlen, "wieder neue Arbeitsplätze schaffen - in Deutschland ebenso wie im Ausland -, sodass unsere Mitarbeiterzahl vermutlich schon 2006 nahe an die Marke von 3.000 kommen wird."

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