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Knauf Diamant Award 2008 entschieden

(13.9.2008) Zum ersten Mal hat die Knauf Gips KG einen Preis für hochwertige Trockenbautechnologie ausgelobt - den Knauf Diamant Award 2008. Prämiert wurden beispielhafte gestalterische Leistungen bei Neubauten, Sanierungen und Umnutzungen, die mit Knauf Diamant realisiert wurden. Eine siebenköpfige Jury hat am 27. Juni 2008 über die gestalterische und bauphysikalische Qualität der Einreichungen entschieden. Die offizielle Preisverleihung fand am 11. September in Iphofen statt. Vergeben wurden jeweils vier Preise in den Kategorien Design und Bauphysik.


Gruppenbild der Preisträger sowie Jury-Mitglieder und Klaus Koch (Knauf-CEO, ganz rechts) und Jochen Wenzel (Leiter Marketing bei Knauf Gips, zweiter von rechts) Bild vergrößern

Preisträger der Kategorie Design

1. Preis, 7.500 Euro (Bild rechts)

  • Becker Architekten, Kempten, Dipl.-Ing. Michael Becker, Dipl.-Ing. Bernhard Kast, Dipl.-Ing. Franz-Georg Schröck
  • Fachunternehmer: Michael Kaufmann, Kempten
  • Projekt: Doppelhaushälfte Familie Klimczyk, Rieden

Kommentar der Jury: "Das in Holzbauweise erstellte Einfamilienhaus überzeugt in seiner Gesamtheit. Der hohe Anspruch an Architektur und Gestaltung ist konsequent durchgehalten, Aspekte wie Nachhaltigkeit, Energie und Ökologie fester Bestandteil des Konzepts ... Der Einsatz der Diamant Hartgipsplatte als vollflächige Verkleidung des Treppenhauskerns entspricht den erhöhten Anforderungen..."

2. Preis, 2.500 Euro (zweites Bild rechts)

Kommentar der Jury: "Aufstockungen von bestehenden Wohngebäuden in Städten bieten die Möglichkeit, attraktiven Wohnraum zu schaffen. Das Projekt ist Teil einer umfassenden energetischen Sanierung des Gebäudebestands einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Die 1920 bis 1950 entstandenen Gebäude erreichen nach der Sanierung den KfW 40 Standard. ... Die Penthouse-Aufstockungen sind in Holzrahmenbauweise erstellt. Die Diamant Hartgipsplatte ist im Bereich der Innenwände eingesetzt und wirkt als statisch aussteifendes Element der Holzkonstruktion. Die maisonette-artig konzipierten Aufbauten können als beispielhaft gelten, um neue zukunftsfähige Impulse für die Sanierung innerstädtischer Wohngebäude zu geben und zur Nachahmung anzuregen."

3. Preis, 1.500 Euro

  • Architekten Bucher + Hüttinger, Herzogenaurach
  • Bauteam Hirsch GdbR, Nürnberg
  • Projekt: Bar-Club-Diskothek-Konzertsaal, Nürnberg

Auszeichnung, 1.000 Euro (nächstes Bild unten)

  • Design Associates, München, Stephan Maria Lang
  • Fachunternehmer: Schreinerei A. Eberl, Bernried
  • Projekt: Privathaus in Bayern

Kommentar der Jury: "Die 'hängende' Wand im Wellness-Bereich eines Wohnhauses übt eine faszinierende Ästhetik aus. Bei diesem Projekt sind es kleine, feine Detaillösungen, die im Zusammenspiel mit Licht eine Raumatmosphäre von spirituellem Charakter erzeugen. Die Materialeigenschaften der Diamant Hartgipsplatte sind dabei optimal und zielgerichtet eingesetzt. Hohe Beständigkeit gegen Feuchte, aber auch Robustheit und Festigkeit der Platte ermöglichen die ungewöhnliche Konstruktion der 'hängenden' Duschwand:


Preisträger der Kategorie Bauphysik

1. Preis, 7.500 Euro

Kommentar der Jury: "Das Projekt steht stellvertretend für Sanierung und Umnutzung auf höchstem Niveau. Die hohe bautechnische wie gestalterische Qualität zeigt die Potenziale leistungsfähiger Trockenbautechnologie unter schwierigen Rahmenbedingungen ... Durch gezielte Modifizierung eines erfolgreichen Knauf-Systems mit der Knauf Diamant-Platte sind schlanke Konstruktionen für Wohnungstrennwände entwickelt worden, die höchste Ansprüche an Schall-, Brand- und Einbruchschutz bei optimiertem Gewicht erfüllen..."

2. Preis, 2.500 Euro (Bild unten)

  • chalabi architects, Wien
    GfB Gesellschaft für Baumanagement mbH, Architekten und Ingenieure, Darmstadt
  • Fachunternehmen: Davidovic GmbH, Frankfurt
  • Projekt: "Darmstadtium" - Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt: Kongresssaal (siehe Google-Maps)

Kommentar der Jury: "Die über Deckensegel gesteuerte Akustik des Kongresssaals beruht auf reflektierenden und schallabsorbierenden Flächen. Gerade die Reflektoren sind oft das Ergebnis einer Gratwanderung zwischen akustischer Wirkung, gestalterischem Anspruch und tragfähiger Leichtigkeit. Hier hilft eine Diamant-Lösung als intelligente Brücke zwischen Funktion und Darstellung. Durch Substitution des Plattenwerkstoffs ist nicht nur der Materialeinsatz erheblich minimiert worden, sondern auch der Montageaufwand. Das Projekt zeigt, dass die Diamant Hartgipsplatte auch bei Sonderanwendungen individuelle Gestaltung bei höchster Leistungsfähigkeit ermöglicht."


Darmstadtium (Bild vergrößern)

3. Preis, 1.500 Euro

Auszeichnung, 1.000 Euro

Ziel der Auslobung war es, Architektur- und Innenarchitekturkonzepte mit hochwertigem Trockenbau auszuzeichnen. Architekten und Fachunternehmer konnten sich in den Kategorien Bauphysik und Design bewerben. Zur Teilnahme zugelassen waren Gebäude aller Typologien aus dem Wohn- und Nichtwohnbau, die nachweislich unter Verwendung von Knauf Diamant im Innen- oder Außenbereich im Zeitraum zwischen Januar 2006 und dem Abgabetermin, 31. März 2008 fertig gestellt worden sind.

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