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Dorma Matrix: Softwareplattform bündelt Türfunktionen

(8.10.2008; Security-Bericht) Mit Dorma Matrix steht Errichtern ab sofort eine neue Softwareplattform zur Verfügung, die die verschiedenen Systeme und Komponenten rund um die Tür unter einer Benutzeroberfläche bündelt. Dorma Matrix will dabei die Pflege und Koordination der Daten erleichtern, den Administrationsaufwand reduzieren und keinerlei Sicherheitslücken zulassen. Die auf der Security 2008 erstmals vorgestellte Software arbeitet browserbasiert sowie datenbankunabhängig und ist für alle gängigen Ausweislesetypen geeignet.


Die Datenmengen in der Sicherheits-, Personal- und Gebäudeorganisation nehmen zu: Mit wachsenden Mitarbeiterzahlen und spezialisiertem Raumbedarf steigt die Zahl der Anwendungen, mit denen die Unternehmen die verschiedenen Anforderungen verwalten müssen. Dorma Matrix fasst die Systeme übergreifend zusammen: Von einer gemeinsamen Plattform aus lassen sich ...

  • Zeitwirtschaft,
  • Zutrittskontrolle,
  • Fluchtwegsicherung,
  • Gebäudeleitmanagement und
  • Videoüberwachung koordinieren.

Die Basis der Matrix Zutrittskontrolle bilden Komponenten aus dem schlüssellosen Zutrittskontrollsystem Dorma XS (siehe u.a. Beitrag "Dorma erweitert sein schlüsselloses XS-Zutrittskontrollsystem" vom 11.10.2006). Und für seine Partner hat Dorma verschiedene Leistungspakete entwickelt:

  • Mit Matrix Ready to Run steht Sicherheitsplanern und kleineren Unternehmen eine komplexe Lösung zur sofortigen Installation zur Verfügung. Die für bis zu zehn Türen vorkonfigurierte Variante kann schnell und einfach von jedem Techniker in Betrieb genommen werden. Das Modul umfasst bis zu 1.000 Mitarbeiterausweise und - je nach Ausstattung - eine Ready-to-Run-Box und/oder XS-Offline-Komponenten.
     
  • Dorma Partner erhalten über das Paket Matrix Entry Zugriff auf bis zu 2.000 Ausweiskarten. Darüber hinaus stellt dieses Angebot umfassendere Sicherheitslösungen bereit, darunter zusätzliche XS-Komponenten wie Access on Card - der jüngste Baustein im Bereich der schlüssellosen Zutrittskontrolle.
     
  • Matrix Professional Access wurde für Dorma Systemspezialisten entwickelt, die über ein hoch spezialisiertes technisches Know-how verfügen. Nur in diese Version eingebunden ist beispielsweise "XS Online": Der Dorma XS-Beschlag ist per Funkmodul mit einem XS-Trafficpoint verbunden, der an das zentrale oder dezentrale Zugangskontrollsystem angeschlossen ist.

Offen für Erweiterungen und Fremdsysteme

Die Profi-Version sei laut Dorma auf künftige Unternehmensentwicklungen bestens vorbereitet: Andockschnittstellen zur Erweiterung des Systems seien in dieser Ausführung bereits enthalten. Weitere Funktionen zur Zutrittskontrolle oder - bei Verfügbarkeit - zur Arbeitszeiterfassung sowie Türmanagement- und Fremdsysteme sollen sich für eine unbegrenzte Mitarbeiterzahl ergänzen lassen.

Die Matrix Zutrittskontrolle ist für kleine, mittlere und große Anlagen konzipiert. Das Einsatzspektrum reiche vom viel frequentierten Eingangsbereich über Bürotüren, Schleusensituationen und Hochsicherheitsbereiche bis hin zu selten benutzten Türen außerhalb des Netzwerks. Kernelement der drei Matrix-Leistungspakete ist die browserfähige Software.

Die nutzerfreundliche Struktur lässt eine zeitlich wie räumlich unkomplizierte Rechteverwaltung erwarten - ohne Sprachbarrieren. Denn Daten und Bearbeitungsdialoge lassen sich in Deutsch, Englisch oder Französisch abrufen. Die Einstellung erfolgt über den Web-Browser. Zudem ermöglicht die Bedienoberfläche von Dorma Matrix, verschiedene Komponenten wie Zutrittsprofile, Türprogramme oder Sonderberechtigungen komfortabel zu verwalten. Der administrative Aufwand sollte so auch für große Organisationen verhältnismäßig gering bleiben.

Optimale Sicherheit dank differenzierter Zutrittsprofile

Der Zutritt zu Gebäuden und Räumen kann für jede Person genau definiert werden. Ausweisinhaber erhalten individuelle Zutrittsprofile, die die Rechte nach Raum- und Zeitzonen wie etwa Zutrittswochenplänen zusammenfassen. Darin können auch Abweichungen vom normalen Kalender berücksichtigt werden. "Temporäre Ausnahmefälle" werden über Einzelberechtigungen abgedeckt.

Auch die Türen können einzeln definiert und in Gruppen mit gleichen Zutrittsrechten oder Raumzonen gebündelt werden. Dabei lassen sich Entriegelungs-Impulsdauer, maximale Türoffenzeiten und Alarmdauer separat einstellen. Ausweisleser steuern den Zutritt zu den einzelnen Raumzonen, die den Türen und ihren elektronischen Türkomponenten zugeordnet sind. Die Zutrittsauswertung wird nach Mitarbeiter oder Leser vorgenommen. Auf diese Weise lassen sich die individuellen Zutritte ebenso differenziert analysieren wie die Zutrittsbuchungen und Alarmmeldungen an den Terminals.

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