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Jährlich 110 Euro Stromkosten durch Heizungspumpe sparen

(12.5.2013) Hauseigentümer sollten in der heizfreien Zeit den Stromverbrauch ihrer Heizungspumpe prüfen. Alte Geräte verbrauchen bis zu 80 Pro­zent mehr Strom als neue Modelle. In diesem Fall gehen allein zehn Prozent des gesamten Jahresstrom­verbrauchs eines Haushaltes auf das Konto der Pumpe, da diese das gesamte Jahr im Einsatz ist. Damit benötigt die Heizungspumpe mehr Strom als Waschmaschine und Fernseher zusammen:


Mit dem PumpenCheck von co2online können Hauseigentümer in wenigen Minuten herausfinden, wie schnell sich ein Pumpentausch in ihrem Haus rentiert. Darauf weist die Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ hin, die vom Bundesumweltministerium ge­fördert wird. Die Heizungsexperten empfehlen den Austausch alter Pumpen gegen neue Modelle in Kombination mit einer Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich:

„Pumpentausch und hydraulischer Abgleich sind ein unschlagbares Team, um mit we­nig Aufwand viel Energie zu sparen“sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemein­nützigen co2online GmbH. Während alte Pumpen 500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr verbrauchen und die Stromrechnung so um 130 Euro nach oben treiben, begnügen sich moderne Hocheffizienzpumpen mit sparsamen 75 kWh und 20 Euro Stromkosten. Durch einen hydraulischen Abgleich lassen sich jährlich weitere 110 Euro Heizkosten in einem Einfamilienhaus sparen, weil dadurch alle Heizkörper gleichmäßig und energie­sparend mit Wärme versorgt werden - siehe auch hydraulischer Abgleich-Check.

Neue Orientierungsgröße für den Stromverbrauch von Pumpen

Seit Beginn dieses Jahres stellt eine neue Richtlinie des Europäischen Parlaments hö­here Anforderungen an die Energieeffizienz von Heizungspumpen. Wichtigste Neue­rung: Wenn die alte Pumpe kaputt ist, muss diese nun zwingend durch eine Hocheffi­zienzpumpe ersetzt werden. Die kostet inklusive Einbau durch einen Fachhandwerker etwa 350 bis 400 Euro. Als zentrale Größe für den Stromverbrauch der Pumpe gilt nun nicht mehr das Energie-Label "A" bis "G", sondern der Energie-Effizienz-Index (EEI). Dieser Wert muss auf der Verpackung, dem Typenschild und in der technischen Be­schreibung vermerkt sein. Der EEI darf maximal 0,27 betragen. Besonders sparsame Hocheffizienzpumpen erkennen Verbraucher an einem EEI kleiner oder gleich 0,20.

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