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Neue Puren Dämmzarge optimiert Wärmeschutz rund um Dachfenster

(6.12.2013) Hoch wärmegedämmte und luftdichte Dächer erfordern durchdachte De­tails. Darum hat Puren seine zur Dach+Holz 2012 vorgestellte Dämmzarge für die neue Dachflächenfenstergeneration von Velux angepasst.


Die so genannten PDZ-V-Dämmzargen sind für alle Velux-Fenstertypen als Bausatz für die standard- wie auch die vertiefte Einbauvariante erhältlich. Mit ihnen werden nicht nur die Wärmebrücken minimiert sowie die Winddichtigkeit und die Regensicherheit er­höht, sondern zugleich der Wärmeschutz der gesamten Fensterkonstruktion optimiert: Bei einem hochwertigen Dachflächenfenster mit einem U-Wert von beispielsweise 1,0 W/m²K soll sich der Wärmedämmwert mit der puren Dämmzarge und vertiefter Monta­ge rechnerisch auf die Fensterfläche gesehen um etwa 0,1 W/m²K verbessern. Damit lassen die Dämmzargen nicht nur konstruktiv stimmige Anschlüsse erwarten, sondern ermöglichen auch einen sehr hohen Dämmstandard, der je nach Fenstertyp und Ein­bauart bis zum Passiv- und Plusenergiehaus reichen kann.

Neue Winkelhalterungen

Eine Besonderheit der neuen Dachfenstergeneration von Ve­lux sind die vier Montagewinkel, die nicht mehr über Eck einge­baut werden. Die neuen Montagewinkel liegen bei einem Stan­dardeinbau am Fensterrahmen oben links und rechts und bei einem vertieften Einbau seitlich oben und unten. Zwei weitere Winkel stützen den Fensterrahmen etwa mittig an den Längs­seiten. Mit den neuen Winkelhalterungen werden die Lasten des Fensters, je nach Montagehöhe, geringfügig verlagert. Diesen veränderten Anforderungen folgt die Konstruktion der neuen Dämmzarge. Die Zargen sind in den Ecken nicht mehr stumpf gestoßen, sondern mit zwei purenit-Lagen (Konterlat­tenebene und Dachlattenebene) überlappend konstruiert und damit zusätzlich verstärkt. So sichern die neuen Dämmzargen unabhängig von der Einbauart eine relativ gleichmäßige Las­tenverteilung.

Präzise Montage

Die Dämmzargen gibt es in den Dicken 3 + 4 und 4 + 4 cm (Dachlattenebene + Kon­terlattenebene). Auf Wunsch sind für flach geneigte Dächer in schneereichen Regio­nen mit entsprechend hohen Hinterlüftungsquerschnitten Dämmzargen bis zu einer Konterlattenstärke von 12 cm lieferbar.

  • Die vorkonfektionierten Einzelteile der Dämmzarge (Bild) werden zuerst mit jeweils einer Schraube pro Ecke zu einem rechtwinkligen Rahmen zusammengeschraubt.
  • In diesen Dämmrahmen passt das Dachfenster mit den Winkelhalterungen und den Expansionsbändern. Mit der Verschraubung der Winkelhalterungen in der Dämmzar­ge und der Expansion der Dichtungsbänder ist die Vor­montage abgeschlossen.
  • Fensterrahmen und Dämmzarge werden danach als vor­montierte Einheit über die mit einem umlaufenden Dicht­band vorbereitete Fensteröffnung gelegt. Bei größeren, schwereren Fenstern macht es Sinn, den Zargenrahmen auf dem Dach zu montieren und den mit Winkeln und Ex­pansionsbändern vorbereiteten Fensterrahmen darin ein­zubetten.
  • Die erforderliche Statik sichern Systemschrauben, die durch die Dämmzarge und die Aufsparrendämmung bis in das Dachtragwerk reichen.
  • Abschließend gilt es, die Wasserführung oberhalb der Dämmzarge mit Hilfe des Puren Diffucell First- und Gratbandes zu sichern. Fertig.

Weitere Informationen zu Dämmzargen für Dachflächenfenster können per E-Mail an Puren angefordert werden.

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