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Zeitgemäße Unkrautvernichtung verzichtet auf die chemische Keule

Unkraut, Unkrautvernichtung, Wege, Plätze, Landschaftspflege, Feuer, Flamme, Flüssiggas, Abflämmtechnik, Abflämmen(13.5.2004) Wer auf chemische Mittel bei der Unkrautvernichtung verzichten möchte, findet mit der Abflämmtechnik eine einfache und umweltschonende Alternative. Die Methode wird von privaten Hobbygärtnern ebenso wie in der kommunalen Landschaftspflege und der ökologischen Landwirtschaft erfolgreich angewendet.

Beim Abflämmen werden die Pflanzen nicht verbrannt, sondern nur stark erhitzt. Dort, wo die Flamme des Stabbrenners auf das Unkraut trifft, erwärmt sich die Pflanze kurzfristig auf 60 bis 70° Celsius. Dieser Temperaturanstieg führt zu einer starken Ausdehnung der Flüssigkeit in den Pflanzenzellen, so dass die Zellwände platzen. Gleichzeitig gerinnt das pflanzliche Eiweiß. Dadurch wird das Gewebe so stark geschädigt, dass die Pflanze nicht mehr weiter wachsen kann und innerhalb weniger Tage vertrocknet.

Die Methode ist um so wirksamer, je jünger das Unkraut ist. Daher sollte die Behandlung, sobald sich neue Triebe gebildet haben, in Abständen wiederholt werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Boden und die darin lebenden Organismen nicht geschädigt werden. Messungen in 5 mm Tiefe ergaben lediglich einen Temperaturanstieg von maximal 3 Grad Celsius.

Flüssiggas: Die umweltgerechte Energie kann mehr als Heizen und Kochen

Die Abflämmgeräte arbeiten mit Flüssiggas. Dieser umweltgerechte Brennstoff, auch als Propan oder Butan bekannt, verbrennt völlig rauch- und geruchlos und hinterlässt keinerlei schädlichen Rückstände. Abgefüllt in Metallflaschen ist diese Energie praktisch überall erhältlich. So zum Beispiel bei den mehr als 3.500 Vertriebspartner des überregional tätigen Energiedienstleisters Rheingas. Abflämmgeräte werden in Gartencentern und Baumärkten angeboten.

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