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Trends rund um Parkett und Laminatboden

(12.12.2004) Im Parkettbereich sind zwei gegensätzliche Trends erkennbar. Auf der einen Seite setzt sich die Nachfrage nach dunklen Edelhölzern fort. Aus Umwelt­schutzgründen haben sich aber auch mehr und mehr Ersatzhölzer etabliert, die warme, dunkle Farbtöne aufweisen, wie z.B. die Räuchereiche oder die Achateiche. Der Geschmack tendiert andererseits auch zu weiß geölten Böden. Hier werden nicht nur Eiche und Buche, sondern auch viele andere Holzarten mit weiß pigmentierten Ölen behandelt.

Hinsichtlich der Oberflächen steht nach wie vor die matte Optik sehr hoch in der Gunst der Verbraucher, die Hersteller reduzieren dementsprechend den Glanzgrad ihrer Versiegelungen. Als Nischenmarkt etablieren sich die so genannten "gelebten" Böden, also Dielen, die mechanisch, durch Beize oder Lauge ein Aussehen erhalten, als ob schon Generationen über diesen Boden gegangen wären.

In der Verlegung hat sich mittlerweile eindeutig das Klicksystem gegen Nut und Feder durchgesetzt. Am Markt existieren zwei Klick-Systeme: die waagerechte Klickverbindung und das Winkelsystem.

Wohin geht der Trend im privaten Wohnbereich?

Im privaten Einrichtungsbereich lassen sich zwei Gruppen definieren: die eine kauft rein nach dem Preis und sucht nach dem günstigsten Angebot, die zweite wählt einen exklusiven, außergewöhnlichen Bodenbelag. Diese Gruppe möchte sich durch ungewöhnliche Wohnaccessoires und Designs vom Umfeld abheben und kann sich ein solches Einkaufsverhalten auch durch ein höheres Haushaltsnettoeinkommen leisten.

Wohin geht der Trend im Objektbereich?

Die Objekteure greifen im Bereich der Parkettstäbe häufiger zu lebhafteren Mischsortierungen. Hier werden astige Elemente oder solche mit Kern- und Splintanteil nicht aussortiert. Mit neuen Entwicklungen, wie z. B. dem Haro Elastikkleber wird auch die vollflächige Verklebung bzw. die Unterbodenvorbereitung effizienter.

Mehr und mehr wird auch im Objektbereich Laminatboden eingesetzt, zum einen weil er wenig Pflege benötigt und gerade bei Publikumsverkehr widerstandsfähig ist. Zum anderen, weil Laminatboden durch technische Weiterentwicklung, wie z. B. Oberflächenprägung dem Parkett immer ähnlicher wird. Mittlerweile gibt es schon Laminatstäbe, die die klassische Fischgrätverlegung ermöglichen - das war bisher nur mit Parkettelementen möglich. In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist es inzwischen üblich, den Boden in Geschäften oder Büroobjekten schon nach wenigen Jahren komplett zu erneuern - das funktioniert mit schwimmend verlegtem Laminatboden und der leimlosen Verbindung sehr gut.

Wachstumsprognose für Parkett & Co.?

Mit Hartbodenbelägen lassen sich nach wie vor neue Kundenschichten erschließen, die bislang andere Bodenbeläge bevorzugt haben. Durch die natürliche Ausstrahlung, einfache Pflege und die generelle Begehrlichkeit und Wertigkeit stehen sie hoch im Kurs. Zusätzlich können einige Hersteller neue Interessenten im Parkettbereich gegenwärtig auch mit Nischenprodukten ansprechen, wie z. B. individuell nach Kundenwunsch bearbeiteten oder gebeizten Oberflächen.

Parkett in der Küche - ist das ein Thema?

Gegen Parkett in der Küche ist nichts einzuwenden, einige Dinge müssen jedoch zum Erhalt eines schönen Bodens beachtet werden. Bei der Wahl des geeigneten Parketts sollte man sich für versiegelte Dielen entscheiden, von denen bspw. Fettspritzer besser zu entfernen sind. Stehendes Wasser ist unbedingt zu vermeiden, verschüttete Flüssigkeit also immer gleich aufnehmen. Bei sachgemäßer Pflege mit den empfohlenen Pflegemitteln ist versiegeltes Parkett den Anforderungen an einen Küchenboden durchaus gewachsen.

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