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Moderne Haustechnik macht Denkmäler komfortabler

(13.10.2005) Das Wohnen in einem denkmalgeschützten Gebäude ist aufgrund der Architektur, der Raumgestaltung oder der historischen Bedeutung oftmals besonders reizvoll. Allerdings beeinträchtigt mitunter mangelnder Komfort die Wohnqualität. Durch den Einsatz geeigneter Haustechnik wird diese jedoch entscheidend verbessert. Beispielsweise können auch an alten Gemäuern Klappläden, Rollläden, Jalousien, Markisen oder Hoftore automatisiert werden. Funksysteme, etwa von elero, kommen hier den Anforderungen der Denkmalschutzbehörden entgegen.

Anpassungsfähige Sensoren für historische Fassaden

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Clevere Funktechnik bietet auch bei denkmalgeschützten Innenräumen entscheidende Vorteile. Wo das Verlegen von Strom- und Steuerungsleitungen nicht zulässig ist, kann ein batteriebetriebener Funkwandsender wie der UniTec-868 an einer beliebigen Stelle im Raum angeschraubt werden. Alternativ ist auch der Einsatz eines Handsenders möglich, der keinerlei Eingriff in die Architektur des Raumes darstellt.

Während bei den Steuerungen zahlreiche kabellose Produkte für jede Einbausituation zur Verfügung stehen, kann sich die Montage der Antriebe in einem denkmalgeschützten Gebäude schwieriger gestalten. Zwar sind Motoren erhältlich, welche die Funksignale der Steuerungen empfangen können. Eine Stromversorgung per Kabel ist allerdings derzeit noch bei jedem Antrieb unabdingbar. Je nachdem, ob die Fassade, der Innenraum oder beides denkmalgeschützt ist, muss deshalb ein geeigneter Ort für die Montage gefunden werden. Eine Genehmigung durch die Denkmalschutzbehörde ist dabei - wie bei allen anderen Baumaßnahmen - zwingend notwendig.

Innenliegender Sonnenschutz als Alternative

Soll eine denkmalgeschützte Fassade erstmalig mit Sonnenschutz oder Rollläden versehen werden, wird der Antrag je nach Gebäudeart unter Umständen abgelehnt. Als Alternative bleibt dem Hausbesitzer eine Automatisierung der Innenbeschattung. Innenliegende Screens oder Senkrechtmarkisen lassen sich genau wie Jalousien motorisieren. Per Tastendruck, über Zeitschaltuhren oder Sensoren gesteuert bringen sie - wie ihre außenliegenden Kollegen - deutlich mehr Komfort in bewohnte Denkmäler.

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