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Studenten inszenieren Wasser im Außenbereich

(10.3.2006) "Außenzapfstelle" - unter diesem Arbeitstitel hatte der Armaturenhersteller Schell in Zusammenarbeit mit der Architektur-Fachzeitschrift DBZ Deutsche Bauzeitschrift im Jahr 2005 einen Ideen-Wettbewerb ausgeschrieben. Die Preisverleihung erfolgte nun im Rahmen der SHK.

Zahlreiche Studenten der Kunsthochschule Kassel, Fachrichtung Produkt-Design, und der Fachhochschule Weihenstephan, Fachrichtung Landschaftsarchitektur, stellten sich dieser Herausforderung. Ihre Aufgabe war es, Wasser rund um das Haus, zeitgemäß, bequem, ökologisch und ökonomisch sinnvoll und ohne großen Aufwand zu gestalten. Die Installation sollte eine hohe Wertigkeit vermitteln und langfristig "Spaß bringen".

Ob Trog oder Rinne, Schieber oder Schalter, Stele, Vorhang, Brunnen oder Speier, Kugel oder Sitzbank - die Wettbewerbsteilnehmer gestalteten das Thema Wasser für den Außenbereich in unterschiedlichster Art und Weise. Die Jurymitglieder, ...

  • Professor Uta Stock-Gruber, Fachbereich Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Weihenstephan;
  • Designer Christoph Böhler, Fachbereich Produktdesign der Kunsthochschule Kassel;
  • Designer Jochen Schmiddem, Schmiddem Design in Berlin;
  • Joachim Schell, Geschäftsführer Technik bei Schell;
  • Dirk Lückemann, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Schell und
  • der zuständige DBZ-Redakteur Kay Rosansky

... hatten rund 20 Arbeiten zu begutachten. Insgesamt sollen die Entwürfe gezeigt haben, wie beeindruckend und emotional das Spiel mit dem Element Wasser sein könne.

  • Den 1. Preis erhielten Kristoffer Mathauser und Frauke Meszaros von der Uni Kassel für ihre gemeinschaftliche Idee der Metall-Stele "Plathin", die eine Wasserader unter der Armaturen-Haut verkörpert (Bild oben und ganze Präsentation).
  • Platz 2 belegte Katja Lautenbach, Uni Kassel, die mit "Tachma" eine Brunnenserie entwickelte, die optisch, taktil und akustisch die Sinne anspricht und zum Verweilen einlädt (Präsentation).
  • Michael Karl und Enrico Kurpat-Schindler von der FH Weihenstephan erwarben für ihre Gemeinschaftsarbeit "la aqua lounge" den 3. Preis. Dieser Entwurf stellt als eine "Oase der Seele" einen hohen Erlebniswert für den kommunalen Raum dar.
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  • Platz 4 vergab die Jury gleich drei Mal an Simone Schmitt, Uni Kassel, für den variantenreichen Wasserschalter "press-tige", an Karolina Burczyk, Uni Kassel, für die Wasserwand-Serie "aqua pura", bei der das Wasser eine vermeintlich statische Funktion übernimmt (Präsentation) und an Frauke Meszaros, Uni Kassel, für die eigenständige Arbeit eines Wasserschiebers in spannender Materialkombination (Präsentation).

Schell lobte diesen Wettbewerb aus, weil das Unternehmen in der Thematik "Armaturen für den Außenbereich" mit innovativen Produkten einen ausbaufähigen Zukunftsmarkt sieht. Demnach könnte die Planung und Installation einer modernen und komfortablen Außenzapfstelle einerseits als zusätzliches Betätigungsfeld für das Sanitärfachhandwerk interessant werden. Andererseits ist die Inszenierung von Wasser schon seit jeher ein reizvolles Thema für Architekten, Landschaftsarchitekten und Städteplaner. Als Pilotprojekt zeigten die Ergebnisse dieses Wettbewerbs für Schell den Beginn einer vielleicht spannenden Marktentwicklung. "Ein Teil dieser Ideen wird für uns sicherlich nicht nur Vision bleiben," so Dirk Lückemann, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Schell. "Wir haben nach echten Innovationen gesucht und unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Für uns war dieser Wettbewerb als eine erste Ideenfindung wichtig - um ein Gespür zu bekommen, in welche Richtung sich die Entwicklung eines neuen Produktsortiments lohnen könnte - sowohl für die private Garteninszenierung als auch für die erlebbare Stadtraumgestaltung."

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