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Umsatz im GaLaBau 2010 auf neues Rekordniveau gestiegen

(6.3.2011) Die Landschaftsgärtner haben ein ehrgeiziges Ziel erreicht: "Der Gesamtumsatz der grünen Branche ist 2010 erstmals über die Grenze von fünf Milliarden Euro gestiegen", zog der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), Hanns-Jürgen Redeker, jetzt eine positive Bilanz. Mit insgesamt 5,11 Milliarden Euro kletterte der Branchenumsatz im vergangenen Jahr um 4,02 Prozent auf ein neues Rekordniveau. Diesen Meilenstein setzten die 15.427 Fachbetriebe mit ihren insgesamt 92.338 Beschäftigten mit ihren vielfältigen Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün. Die bisherige Bestmarke lag 2009 bei einem Gesamtumsatz der Branche in Höhe von 4,914 Milliarden Euro.

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BGL-Präsident Redeker erläuterte: "Die Nachfrage nach grünen Dienstleistungen zog im vergangenen Jahr weiter an. Die günstige Konjunktur gewann zunehmend an Dynamik. So konnte der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau trotz des bundesweit ungewöhnlich harten Winters 2009/2010 sein sehr gutes Ergebnis von 2009 noch steigern." Dies sei eine erfreuliche Entwicklung. Sie zeige, dass der GaLaBau von der weltweiten Wirtschaftskrise weitgehend verschont geblieben sei.

Zahl der Beschäftigten im GaLaBau 2010 erneut gestiegen

Bei der Zahl der GaLaBau-Betriebe 2010 ist ein Wachstum um 4,35 Prozent auf 15.427 Unternehmen (2009: 14.784 Unternehmen) zu verzeichnen. Die Zahl der Beschäftigten stieg 2010 gegenüber 2009 um 4,24 Prozent von 88.582 auf 92.338 Personen. Die Insolvenzquote der Branche belief sich 2010 auf 0,84 Prozent und sank damit leicht gegenüber dem Vorjahr (2009: 0,89 Prozent). Bei den Mitgliedsbetrieben sank die Insolvenzquote im vergangenen Jahr sogar auf 0,67 Prozent.

Marktanteil im Privatgarten-Bereich auf fast 55 Prozent gesteigert

Seit 2001 nunmehr im neunten Jahr in Folge setzte sich 2010 die positive Entwicklung des Privatgarten-Bereichs bei der Auftragsvergabe fort. Die Auftraggeberstruktur verbesserte sich von 51,27 Prozent 2009 in Bezug auf private Hausgärten erneut und stieg 2010 auf insgesamt 54,98 Prozent des Umsatzes von 5,11 Milliarden Euro.

Geselliges Leben - vom grünen Wohnzimmer bis zur Außenküche mit Küchengarten

BGL-Präsident Hanns-Jürgen Redeker: "Der Traumgarten als Maßanfertigung umfasst inzwischen nicht mehr allein das grüne Wohnzimmer. Immer mehr Menschen möchten ihr Leben während der Gartensaison möglichst intensiv draußen genießen. Die Outdoor-Küche im Grünen ist ein begehrtes Statussymbol. Im gepflegten Ambiente des privaten Gartenparadieses wird sie zum geselligen Treffpunkt. Klar, da wollen immer mehr Gartenbesitzer auch gleich in einem kleinen Küchengarten-Bereich schmackhafte Kräuter und frisches Gemüse aus eigenem Anbau ernten. Die Landschaftsgärtner sind gefragte Ansprechpartner bei der Planung und Realisierung solcher Gartenwünsche und übernehmen anschließend auch die fachgerechte Entwicklung und Pflege der grünen Außenräume."

Neuanlage von Grün auch 2010 weiterhin stärkstes Standbein

Bei den öffentlichen Auftraggebern stieg der Umsatzanteil von 17,61 Prozent 2009 weiter auf 18,45 Prozent 2010. Mit 78 Prozent der Aufträge (2009: ebenfalls 78 Prozent) stabil blieb Situation mit Blick auf die Neuanlage von Grün. Sie war im Vorjahr erneut eindeutig der Arbeitsschwerpunkt. Der Anteil der Pflege bestehender Anlagen am Umsatz stieg von 18 Prozent 2009 leicht auf 19 Prozent 2010. Im Bereich der Pflege zählten Gebäudereiniger und Hausmeister mit 24,32 Prozent (2009: 24,55 Prozent), die Schwarzarbeit mit 17,12 Prozent (2009: 17,41 Prozent) und gemeinnützige Einrichtungen mit 16,22 Prozent (2009: 15,63 Prozent) zu den stärksten Konkurrenten des GaLaBaues.

Ausbildungsquote im GaLaBau lag erneut über zehn Prozent

Die Zahl der Auszubildenden ist im vergangenen Jahr seit 2006 erstmals leicht um 2,83 Prozent gegenüber 2009 gesunken. Insgesamt 6.930 junge Menschen ließen sich in gewerblichen Garten- und Landschaftsbau-Betrieben zu Landschaftsgärtnern ausbilden, ein Jahr davor waren es 7.132 Auszubildende. Die Ausbildungsquote, gemessen an den gewerblichen Arbeitskräften, lag 2010 mit 10,2 Prozent erneut über der Zehn-Prozent-Marke.

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