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Wirtschaftliche Situation der GaLaBau-Branche in Deutschland

(16.9.2010; GaLaBau-Bericht) Bereits vor dem Auftakt der 19. Internationalen Fachmesse "Urbanes Grün und Freiräume - Planen - Bauen - Pflegen" zeigte der Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), Hanns-Jürgen Redeker, auf: "Der Garten- und Landschaftsbau hat sich trotz der Finanzkrise und ihrer weltweiten Auswirkungen gut am Markt behauptet. Mit dem Erfolg der 'GaLaBau 2010' wird deutlich: Die grüne Branche hat weiterhin ein hohes Wachstumspotenzial. Denn immer stärker wird den Menschen bewusst, dass Grün im privaten wie im öffentlichen Umfeld - heute schon und auch in Zukunft - für die allseits gewünschte Lebensqualität unverzichtbar ist." Redeker freute sich: "Vor diesem Hintergrund steigt die Nachfrage nach Leistungen der Experten für Garten und Landschaft weiterhin kontinuierlich, insbesondere auch im Privatgarten-Bereich."

Die Ergebnisse der GaLaBau-Betriebe im Jahr 2009

Mit rund 4,914 Milliarden Euro lag der Umsatz der landschaftsgärtnerischen Betriebe in 2009 sogar noch knapp (0,06 Prozent) über der bisherigen Bestmarke von 4,911 Milliarden Euro in 2008. Der reale Umsatz konnte damit in diesem Bereich erfreulicherweise ein weiteres Mal leicht gesteigert werden. Die Auftraggeber waren ...

  • private Kunden (51,27 Prozent),
  • die öffentliche Hand (17,61 Prozent),
  • der Wohnungsbau (9,86 Prozent),
  • die Industrie (8,17 Prozent),
  • Generalunternehmer (8,01 Prozent) und
  • Sonstige (5,08 Prozent).

Weitere Kerndaten lauten:

  • Die Anzahl der Betriebe stieg im vergangenen Jahr von 14.461 (2008) um 2,23 Prozent auf 14.784 GaLaBau-Unternehmen.
  • Die Zahl der Beschäftigten in den GaLaBau-Betrieben erhöhte sich in 2009 gegenüber 2008 um 0,90 Prozent von 87.795 auf 88.582 Personen.
  • Die Insolvenzquote belief sich allgemein in der Branche in 2009 auf 0,90 Prozent und stieg damit gegenüber dem Vorjahr (2008: 0,83 Prozent) leicht an.

Ausbildungsquote im GaLaBau lag erneut über zehn Prozent

Die Zahl der Auszubildenden stieg in 2009 um 3,4 Prozent gegenüber 2008. Insgesamt 7.132 junge Menschen ließen sich in gewerblichen Garten- und Landschaftsbau-Betrieben zum Landschaftsgärtner ausbilden, ein Jahr davor waren es 6.898 Auszubildende. Die Ausbildungsquote, gemessen an den gewerblichen Arbeitskräften, lag damit in 2009 erneut bei beachtlichen knapp elf Prozent.

BGL-Präsident Hanns-Jürgen Redeker: "Das Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (AuGaLa) engagiert sich sehr stark in der Nachwuchswerbung. Auf diesem Weg sollen qualifizierte junge Menschen noch besser über die Chancen und Perspektiven informiert werden, die ihnen der vielseitige Beruf des Landschaftsgärtners bietet. Dies ist gerade auch vor dem Hintergrund zurückgehender Schülerzahlen für unsere Branche enorm wichtig."

Privatgarten-Bereich entwickelte sich schon im achten Jahr in Folge positiv

Seit 2001 im achten Jahr in Folge setzte sich in 2009 die positive Entwicklung des Privatgarten-Bereichs bei der Auftragsvergabe fort. Die Auftraggeberstruktur verbesserte sich von 50,01 Prozent in 2008 in Bezug auf die privaten Hausgärten wiederum und erreichte in 2009 insgesamt 51,27 Prozent. Der reale Umsatz konnte in diesem Segment erfreulicherweise ein weiteres Mal leicht gesteigert werden.

BGL-Präsident Hanns-Jürgen Redeker: "Gerade auch vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise konzentrieren sich viele Menschen offenbar noch stärker als bisher auf ihr eigenes Umfeld. Sie investieren in ihren Garten, lassen ihn individuell gestalten und werten ihn als privaten Ort für gesteigerte Lebensfreude, für Geselligkeit und für erholsame Mußestunden auf." Er ergänzte: "Der nach persönlichen Vorstellungen eingerichtete Traumgarten hat seinen festen Platz ganz oben auf der Wunschliste erobert. Die Landschaftsgärtner sind gefragte Experten bei der Planung, Realisierung, Entwicklung und fachgerechten Pflege solcher grünen Oasen zum Wohlfühlen."

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