Baulinks -> Redaktion  || < älter 2014/0324 jünger > >>|  

vdp: Preise für Wohn- bzw. Büroimmobilien sind 2013 um 4,0% bzw. 5,9% gestiegen

(23.2.2014) Deutsche Immobilien bleiben weiter gefragt. Im Jahresdurchschnitt 2013 sind die Preise für selbst genutztes Wohneigentum um 3,2% gestiegen (2012: +3,1%). Im letzten Quartal 2013 entwickelten sich die einzelnen Immobiliensegmente dabei un­ einheitlich. Der Index der Preise für selbstgenutztes Wohneigentum ist gleichwohl erstmals seit dem ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal gesunken, und zwar um 0,4%. Ursächlich hierfür war der Rückgang der Preise für Einfamilienhäuser, die im Vergleich zum Vorquartal um 0,7% nachgaben. Die Preise für Eigentumswohnungen legten dagegen im gleichen Zeitraum um 0,3% zu.

Deutlich stärker haben sich im Jahresvergleich die Preise für Mehrfamilienhäuser verteuert. Der Kapitalwertindex legte 2013 um 4,7% zu (2012: +4,9%). Auch in die­sem Segment fiel das Wachstum in den ersten drei Quartalen deutlicher aus. Die leichte Abschwächung in den letzten drei Monaten ergibt sich laut Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp, aus dem Rückgang der Neuvertragsmieten um 0,3%. „Die Nachfrage der Kapitalanleger nach Mehrfamilienhäusern ist ungebrochen hoch.“ Dies verdeutliche der Index der Liegenschaftszinsen für Mehrfamilienhäuser, der um 1% sank. Im Ergebnis sind die Kapitalwerte im letzten Quartal 2013 um 0,7% gestiegen.

Gesamtindex Wohnen stieg um 4,0%

Der vdp-Gesamtindex Wohnen, der sowohl selbst genutzte als auch vermietete Im­mobilien abbildet, stieg im Jahresdurchschnitt 2013 um 4,0% (2012: +3,9%). Tolck­mitt: „Die Nachfrage nach Wohnimmobilien bleibt angesichts der günstigen Finanzie­rungsbedingungen und der stabilen Einkommensperspektiven der Privathaushalte hoch. Im Zentrum der Aufmerksamkeit sind dabei nach wie vor Groß- und Universi­tätsstädte.“

Kapitalwertindex von Büroimmobilien legte um 5,9% zu

Weiter verteuert haben sich im vierten Quartal 2013 auch die Preise für deutsche Büroimmobilien. Der Kapitalwertindex erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeit­raum um 5,9%:

Trotz einer leicht rückläufigen Büroflächennachfrage sind die Neuvertragsmieten wei­ter gestiegen, gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8%. „Wir sehen eine nach wie vor geringe Neubautätigkeit, was an nahezu allen bedeutenden Bürostandorten zu einer weiteren Verknappung moderner Büroflächen geführt hat“, so Tolckmitt. Deut­sche Büroimmobilien seien bei in- und ausländischen Investoren nach wie vor sehr begehrt. Gleichwohl sank der Index der Liegenschaftszinsen im letzten Quartal 2013 um 2,9%. Auf das gesamte Jahr gerechnet stiegen die Preise für Büroimmobilien je­doch um 5,9% (2012: +6,1%). „Für die Büroflächennachfrage ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt entscheidend. Sie war auch 2013 vergleichsweise gut“, so Tolckmitt abschließend.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

Impressum | Datenschutz © 1997-2019 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)
ANZEIGE