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Wasserrückhalt und verzögerter Abfluss mittels neuem Retentionselement von Bauder


  

(14.9.2018; GaLaBau-Bericht) Die Liste der 2018 von Starkregen betroffenen Orte ist lang. Aber wohin mit den Starkregenwassermengen, die kommunale Kanalsysteme gerne mal überfordern? Denn sind sie überlastet, kommt es zum Rückstau, zu überfluteten Straßen und nassen Kellern. Die Situation verbessern können u.a. begrünte Dachflächen mit Wasserspeicherpotential.

Bei Bauder ist man sich sicher, dass viele Gebäude mit überschaubarem Aufwand begrünt werden und so einen Teil der durch die Bebauung versiegelten Flächen kompensieren könnten. Der Dachspezialist hat dafür das Retentionselement RE 40 entwickelt. Dieses hält das Regenwasser temporär zurück und lässt es verzögert abfließen. Dachbegrünungen fungieren außerdem als natürliche Klimaanlage des Gebäudes, die im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte schützt.

Das Abflussverhalten des Retentionselements wurde nach Regeln der FLL im Gründachaufbau geprüft. Je nach Schichtdicke des Substrats liegt der Abflussbeiwert bei Werten zwischen 0,24 und 0,10. Die abflussverzögernde Wirkung des Gründachaufbaus wird bei der Berechnung der Dachentwässerung im (Spitzen-)Abflussbeiwert berücksichtigt. Der Abflussbeiwert gibt das Verhältnis von Abfluss zu Niederschlag an - als Spitzenabflussbeiwert bezogen auf einen Bemessungsregen von 15 Minuten Dauer.

Weitere Informationen zum Retentionselement RE 40 können per E-Mail an Bauder angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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