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„Bewässerte Extensivbegrünung“ für Regionen mit langen Trockenperioden

(31.8.2017) „Eine extensive Dachbegrünung benötigt nur in der Anwachsphase eine zusätzliche Bewässerung.“ Diese pauschale Marketing-Aussage ist längst nicht für jeden Standort richtig. Nicht nur im ariden/trockenen Klima des Mittelmeerraums muss eine Extensivbegrünung zusätzlich bewässert werden, auch in Deutschland gibt es bestimmte Gegenden mit lang anhaltenden Trockenperioden - und wer weiß, was uns der Klimawandel während der Lebenszeit heutiger Gebäude noch so bringt. Vor diesem Hintergrund hat Zinco nun das System „Bewässerte Extensivbegrünung“ auf den Markt gebracht.


alle Fotos © ZinCo

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Zusatzbewässerung von oben, zum Beispiel durch Rasensprenger, hat ZinCo ein System zur Kapillarbewässerung entwickelt. Indem das Wasser direkt im Wurzelraum zur Verfügung steht und nicht teilweise an der Oberfläche verdunstet, reduziert sich so der Wasserverbrauch erheblich. Auch im Vergleich zur klassischen Tröpfchenbewässerung soll die „Bewässerte Extensivbegrünung“ im Vorteil sein, da weitaus weniger Tropfschläuche notwendig sind. So könne bei der Installation und im Wasserverbrauch viel Geld gespart werden.

Effizientes Wassermanagement mit „Aquafleece“

Der Systemaufbau besteht zuunterst aus der Trenn- und Schutzmatte TSM 32 und dem Drän- und Wasserspeicher-Element Floraset FS 50. Dieses 50 mm hohe Element aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS) verfügt über ...

  • Wasserspeichermulde,
  • Öffnungen zur Belüftung und Diffusion sowie über
  • ein unterseitiges, durchgehendes Kanalsystem.

Auf den Hartschaum-Elementen liegt das neu entwickelte Aquafleece AF 300 als Kern-Bestandteil des neuen Systems. Aufgrund seines zweischichtigen Aufbaus ist das Aquafleece AF 300 in der Lage, von oben kommendes Wasser zuerst in der Fläche zu verteilen. Denn das unterseitige dichte Gewebe des Aquafleeces lässt Wasser erst dann durchtropfen, wenn das oberseitige Vlies flächig wassergesättigt ist.

Auf dem Aquafleece sind im Abstand von etwa 50 cm Tropfschläuche mit Klettbändern befestigt. Bleiben natürliche Regenfälle aus, kann dann über eine automatische Steuerung zusätzlich bewässert werden. Durch eine pulsierende, also kurzzeitige Bewässerung in geringen Zeitabständen wird erreicht, dass kontinuierlich Wasser zur Verfügung steht. Dieses gelangt durch kapillaren Aufstieg in das darüber liegende Substrat und steht den Pflanzen so direkt im Wurzelraum zur Verfügung. Etwa 8 cm Systemerde „Steinrosenflur“ werden für die passende Pflanzengemeinschaft „Steinrosenflur“ empfohlen.


Das System eignet sich für Dächer mit einer Neigung zwischen 0° und rund 5°. Auch kleinere Dachunebenheiten mit Pfützenbildung können problemlos überbrückt werden.

Weitere Informationen zum System „Bewässerte Extensivbegrünung“ können per E-Mail an ZinCo angefordert werden.

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