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Gebäudekühlung mit Wasser à la Kampmann


Kombination aus Kaltwassererzeuger und wassergeführtem System mit geringer Kältemittelmenge (Bild vergrößern)
 

(11.12.2018) Mit Blick auf die F-Gase-Ver­ord­nung gelten raumlufttechnische Anlagen, die Wasser als Kühlmedium nutzen, als zukunftssichere Alternative zu Systemen mit hohen Kältemittelmengen. In diesem Sinne hat sich Kamp­mann während der diesjährigen Chillventa auf die Kombination aus Kaltwassererzeuger und wassergeführten Systemen zur Raumklimatisierung konzentriert. Das vielfältige Angebot reichte von ...

Vorteile durch geringe Kältemittelmengen

Bei der Kombination aus Kaltwassererzeuger und wassergeführtem System ist die eingesetzte Kältemittelmenge wesentlich geringer als bei Multisplitanlagen oder VRF-Sys­temen. Dies reduziert die Konsequenzen von Undichtigkeiten und den Aufwand bei der vorgeschriebenen, regelmäßigen Prüfung wesentlich. Gleichzeitig profitieren die Verantwortlichen von einer höheren Planungssicherheit, weil sie von den negativen Auswirkungen der F-Gase-Verordnung auf den Preis oder die Verfügbarkeit bestimmter Kältemittel deutlich weniger betroffen sind.

Die kompakten, luftgekühlten Kaltwassererzeuger KaClima des Unternehmens aus Lingen verfügen über stufenlos regelnde Verdichter sowie energieeffiziente EC-Venti­la­to­ren und versprechen geringe Schallemissionen und einen hohen Wirkungsgrad. Mehrere Baugrößen zur Außen- oder Innenaufstellung, zusätzliche Heizfunktion, optionale freie Kühlfunktion oder Wärmerückgewinnung für die Brauchwassererwärmung sowie Modelle mit zwei separaten Kältekreisläufen für hohe Betriebssicherheit ermöglichen eine den jeweiligen Objektanforderungen entsprechende Auslegung im kleinen, mittleren und großen Leistungsbereich.

Indirekte Verdunstungskühlung als kältemittelfreie Alternative

Ka₂O-Modul / Ka2O-Modul
variabel erweiterbaren Ka₂O-Modulen (Bild vergrößern)
  

Eine kältemittelfreie Möglichkeit zur Gebäudeklimatisierung bietet zudem die hauseigene Ka₂O-Technologie in den individuell konfigurierbaren RLT-Anlagen des Tochterunternehmens Nova. Die gemeinsam weiterentwickelte Technik nutzt das Prinzip der indirekten Verdunstungskühlung. Der Prozess ist dabei unabhängig von der Außenlufttemperatur. Relevant ist nur die Feuchtkugeltemperatur der Abluft, die nahezu vollständig auf die Zuluft übertragen wird. Auf diese Weise lässt sich bei adiabaten Kühlwirkungsgraden von 96  die Temperatur der Außenluft um bis zu 20 K absenken – auch wenn sie 40°C beträgt. Die flexible Modulbauweise ermöglicht eine Dimensionierung für Luftmengen von bis zu 27.000 m³/h, wodurch die Technologie auch für größere Anwendungen attraktiv wird.

Weitere Informationen zur Gebäudekühlung mit Wasser können per E-Mail an Kampmann angefordert werden.

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