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Neue luftgekühlte Kaltwassersätze von Climaveneta setzen auf Vollinverter und HFO R1234ze


  

(11.12.2018) Eine neue Serie von luftgekühlten Kaltwassersätzen zur Außenaufstellung mit dem Kältemittel HFO R1234ze hat Climaveneta - eine Marke der Mitsubishi Electric Gruppe - zum Ende des Jahres vorgestellt. Ausgestattet mit einem neuartigen Kompakt-Schraubenverdichter und einem Vollinverter erfüllt der i-FX-G04 bereits die Vorgaben der weiter verschärften Ökode­sign-Richtlinie ab 2021. Laut Datenblatt ...

  • erstrecken sich die Kälteleistungen von 382 bis 1.458 kW,
  • reichen die Einsatzgrenzen für die Außenluft von -15 bis +52°C und
  • kann Kaltwasser im Temperaturbereich zwischen -2 und +20°C erzeugt werden.

Die Lager und damit das Herzstück des Verdichters haben laut Hersteller eine Mindestlebensdauer von 150.000 Stunden und sind damit praktisch wartungsfrei. Auch der angegebene SEER von bis zu 5,26 entspricht dem besonderen Gerätekonzept, das auf Effizienz ausgerichtet ist. Eingesetzt werden zudem Microchannel-Wärmetauscher: Durch die reduzierten Querschnitte reduziert sich die Kältemittelfüllmenge in den Wärmetauschern im Vergleich zu Wärmetauschern aus Cu/Al um mehr als 40%. Außerdem werden der Wärmeübergang verbessert und das Gesamtgewicht der Wärmetauscher reduziert.

Die Geräte der neuen Serie sind dank spezieller Varianten sowohl für Komfort- als auch Prozess- und IT-Einsatzbereiche geeignet. Ausgestattet sind die Gerätschaften je nach Leistungsanforderungen mit zwei oder drei Verdichtern. Und für den Einsatz in aggressiven Atmosphären - z. B. in Küstennähe, bei Agrarunternehmen oder in der Schwer­in­dus­trie - können die Wärmetauscher optional mit einer entsprechenden Schutzbeschichtung versehen sein.

Und auch hinsichtlich der Schallentwicklung lässt sich der Kaltwassersatz an die objektspezifischen Bedürfnisse anpassen: Neben der Standardversion stehen eine schallreduzierte Ausführung und eine extra schallreduzierte SL-Ausstattung zur Verfügung. Die Schallemissionen können damit um bis zu 9 dB(A) verringert werden.

Die Geräte können ferner mit einer teilweisen Wärmerückgewinnung ausgeführt werden. Die Regelung erfolgt serienmäßig vor Ort über eine App und mobile Endgeräte. Hierbei kommt die bekannte hauseigene KIPlink-Technologie zum Einsatz. Dafür wird zunächst die relevante App auf einem mobilen Endgerät installiert und dann ein QR-Code am Kaltwassersatz gescannt. Anschließend können alle Einstellungen und Gerätediagnosen über das verwendete Mobilgerät erfolgen. Optional ist ein LC Display oder ein Touchscreen für die Bedienung einsetzbar.

Des Weiteren kommt auch bei den Geräten der i-FX Serie die VPF-Regelungslogik des Unternehmens zum Einsatz. So kann eine drehzahlgeregelte Pumpe angesteuert werden. Die benötigten Pumpen mit fester und / oder variabler Drehzahl können direkt im Gerät eingebaut werden.

Schnellstart z.B. nach Betriebsunterbrechung

Durch die Fast-Restart-Funktion aller Modelle für Prozess- und IT-Einsatzbereiche kann die Leistung des Kaltwassersatzes nach einer Betriebsunterbrechung wie z.B. einem Stromausfall besonders schnell wieder abgerufen werden: 25 Sekunden nach dem Anlaufen startet die Kaltwassererzeugung wieder. Im Vergleich zu konventionellen Geräten bedeutet dies eine Zeitersparnis von bis zu 86%.

Außer in der Standard-Variante gibt es den i-FX Kaltwassersatz auch mit den Kältemitteln R134a in der Variante i-FX-G01 und dem Kältemittel R513A als i-FX-G05. Die Einsatzbereiche erstrecken sich dann von -20 bis +50 °C Außentemperatur. Die Kälteleistungen reichen von 474 bis 1.697 kW. Dabei sind der i-FX-G01 und i-FX-G05 in zwei unterschiedlichen Effizienzausführungen erhältlich. Beide Geräte decken ebenfalls die Bedingungen der Ökodesign-Richtlinie 2021 ab. Mit drei verschiedenen Akustik-Ver­sio­nen können alle spezifischen Bedingungen an Schallemissionen erfüllt werden. Es stehen Ausführungen ohne, mit teilweiser oder nahezu vollständiger Wärmerückgewinnung zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Kaltwassersätzen wie dem i-FX-G04 können per E-Mail an Mitsubishi-Electric angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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