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Auch Schüco sagt die Fensterbau Frontale 2022 ab

(13.10.2021) Nach Hoppe und Gretsch-Unitas ist die Schüco Polymer Technologies KG nun das dritte Unternehmen auf unserer Liste, das seine Teilnahme an der Fensterbau Frontale 2022 abgesagt hat. Inmitten einer industriellen Roh­stoff-Versorgungskrise will das Unternehmen seine Kapazitäten stringent auf Maßnahmen und Projekte konzentrieren, um gemeinsam mit den Partnerbetrieben diese Herausforderungen bestmöglich zu meistern.

Laut Pressemitteilung habe man sich „schweren Herzens gegen einen Messeauftritt entschieden.“ Markus Herbst, Sprecher der Geschäftsleitung der Schüco Polymer Technologies KG, erklärte: „In dieser herausfordernden Zeit fokussieren wir uns auch im Sinne unserer Partnerbetriebe konsequent auf unsere Kernthemen und setzen dafür maximal alle zur Verfügung stehenden Ressourcen ein. Eine monatelange Bindung von Kapazitäten zur Vorbereitung einer Messe wäre derzeit nicht zielführend.“

So arbeite das gesamte Team in Weißenfels mit Hochdruck daran, mögliche Beeinträchtigungen der Geschäfte für die Partnerbetriebe gering zu halten. Bereits in den vergangenen Monaten sei in neue Extrusions- und Kaschieranlagen sowie Hochleistungswerkzeuge für die Kunststoff-Profilfertigung investiert worden. Diese Maßnahmen sollen weiter fortgeführt werden, um die Produktionskapazitäten am Standort Weißenfels signifikant zu erhöhen. Darüber hinaus wurde kürzlich der Logistikbereich um 10.000 m² Freifläche und 6.000 m² Hallenfläche erweitert.

Die Wohnbau-Innovationen, die auf der Messe 2022 präsentiert werden sollten, sollen den Geschäftspartnern zum passenden Zeitpunkt in alternativen Formaten persönlich und digital vorgestellt werden.

Momentan sieht Schüco vor, sich bei der Fensterbau Frontale 2024 wieder als Aussteller zu präsentieren.

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