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Roto sagt Teilnahme an der verschobenen Fensterbau Frontale 2022 ab



  

(30.1.2022) Marcus Sander, CEO der Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH (FTT), informierte am 27.1. über eine Unternehmensentscheidung, die ihm nach eigener Aussage „auch persönlich schwergefallen ist“: Roto FTT werde trotz der bereits weit fortgeschrittenen Vorbereitungen nicht an der in den Juli verschobenen „Fensterbau Frontale 2022“ mitwirken - siehe Beitrag vom 17.1.2022.

Für den von der Messegesellschaft gewählten Alternativtermin im Juli habe die Roto FTT nicht die gewohnten Zusagen nationaler wie internationaler Kunden erhalten, argumentiert Herr Sander. In den Sommermonaten wollten sich Fenster- und Türenhersteller insbesondere darauf konzentrieren, ihre Aufträge termingerecht abzuarbeiten.

„Gleichzeitig möchten nicht wenige Kunden nach eigenen Aussagen Reisen, für die sie ihr eigenes Land verlassen müssen, auch für den Juli noch nicht fest einplanen“, berichtet Herr Sander weiter. Bei der ‚Fensterbau Frontale‘ handele es sich aber gerade um ein Event, zu dem die Roto FTT traditionell Kunden aus aller Welt in großer Zahl empfange und empfangen wolle. „Bleiben diese aus nachvollziehbaren, oft auch rein organisatorischen Gründen der Messe fern, können wir unsere klar definierten Ziele nicht erreichen.“

Alternative Konzepte für die Information zu Roto Fokus-Themen

Roto FTT will sich vor diesem Hintergrund nun darauf einrichten, die Beratung zu den Fokus-Themen der Messe möglichst allen Kunden dezentral anbieten zu können. „Neuheiten digital zu präsentieren, gelingt unserem Vertrieb mit Hilfe der ‚Roto City‘ bereits seit 2020 sehr erfolgreich. Zusätzlich kann es auch bald wieder möglich sein, Kundenbesuche und hybride Event-Konzepte anzubieten“, so die Einschätzung des CEOs.

Noch im November hatte er auf dem Fachpressetag darüber berichtet, dass sich die Roto FTT optimistisch und engagiert auf die „Fensterbau Frontale“ im März vorbe­reite - siehe auch Beitrag „Für Roto ist „vieles sehr gut gelaufen“ vom 15.11.2021. Angesichts des aktuellen Infektions-Geschehens in Deutschland und aufgrund der Verlegung der Messe in den Juli sei es nun allerdings erneut notwendig geworden, auf eine veränderte Situation angemessen zu reagieren. „Das macht Hoffnungen zunichte, ist aber ohne Alternative.“

Damit wird die Liste der Fensterbau Frontale-Absagen immer länger. Uns bekannte Absagen gibt es bislang u.a. von Profine GmbH (KBE, Kömmerling, Trocal), Veka und Gealan sowie Rehau, Siegenia und Maco Winkhaus, Schüco, Gretsch-Unitas sowie Hoppe. Die meisten Absagen stammen allerdings noch aus der Zeit vor der Verschiebung der Fensterbau Frontale vom 29. März bis 1. April auf den 12. bis 15. Juli (siehe Beitrag vom 17.1.).

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