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Parkettabsatz 2021 in Deutschland laut vdp-Verbandserhebung leicht gestiegen

(24.4.2022) Der Parkettabsatz der vdp-Mitgliedsfirmen hat in Deutschland 2021 um 0,4% gegenüber dem Vorjahr zuglegt. Damit ergab sich eine Gesamtmenge von rund 8,7 Mio. m². „Der Grund für das leichte Absatzplus ist die steigende Nachfrage nach 2-Schicht Parkett und hier insbesondere nach zweischichtigen Landhausdielen. Allerdings war die Nachfrage an Parkett weitaus höher, und unsere Mitglieder hätten ohne den Holzmangel aus dem Frühjahr und Sommer mehr produzieren können“, so der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp), Michael Schmid. Der Umsatz der vdp-Mitglieder stieg vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Rohstoffpreise um 5,4% auf 274,4 Mio. Euro an.

Die aktuellen Werte gehen auf eine interne Erhebung unter den vdp-Mitgliedsbetrieben zurück und sollen gegenüber der amtlichen Statistik eine präzisere Entwicklung des deutschen Parkettmarktes abzeichnen können. „Das liegt unter anderem daran, dass die Verbandserhebung nicht nur die in Deutschland produzierenden Parketthersteller berücksichtigt, sondern auch ausländische Verbandsmitglieder sowie deutsche Hersteller mit Produktionsstätten im Ausland“, erklärt Herr Schmid.

Konkret stieg 2021 gegenüber 2020 der Absatz von ...

  • 2-Schicht Parkett um 5,5% auf rund 2,2 Mio. m²,
  • 2-Schicht Stabparkett um 4,3% auf 1,8 Mio. m²,
  • 2-schichtigen Landehausdielen um 12,5% auf 0,3 Mio. m²

Im Segment des 3-Schicht Parketts zeichnete sich allerdings ein Rückgang des Absatzes ab. Gegenüber 2020 ergab sich ein Minus von 2,9% auf 5,1 Mio. m².

Deutsche Parkettindustrie 2021
Quelle: vdp Quartalsumfrage (Tabelle vergrößern)

„Neben dem Holzmangel aus 2021 haben auch aufgrund der Pandemie gestörte Lieferketten und massive Erhöhungen der Rohstoffpreise unseren Mitgliedern zu schaffen gemacht, die sich in den einzelnen Segmenten auch widersiegeln. Durch den aktuellen Krieg in der Ukraine wird sich die Lage auf dem Rohstoffmarkt zusätzlich verschärfen. Prognosen für das Jahr 2022 lassen sich aus der Lage im vergangenen Jahr daher nicht ableiten“, schließt Herr Schmid.

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