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Hochwertige Schulgebäude in Systembauweise

(3.12.2007) Kinder und Jugendliche optimal zu fördern, ist ein wichtiges Anliegen, das europaweit Bedeutung hat. Doch dazu muss auch das Lernumfeld stimmen. Leider scheitert es häufig daran, dass bestehende Schulgebäude sanierungsbedürftig sind oder sogar ein Neubau notwendig ist: Oft fehlen den Kommunen die nötigen finanziellen Reserven für derartige Baumaßnahmen. Aus dieser Zwickmühle können u.a. Systembaulösungen helfen, wie sie beispielsweise von ALHO angeboten werden - als Interims- oder auch als Dauerlösung.


Dass der zeitlich begrenzte Interimseinsatz von ALHO-Systemgebäuden auch europaweit für Schulen sehr gefragt ist, zeigen die drei nachfolgenden Beispiele:

Beispiel 1: Der Abriss des alten Schulgebäudes der Heinrich-Heine-Schule in Darmstadt war beschlossene Sache - eine Sanierung war nicht mehr ökonomisch. So geben während der zweijährigen Bauzeit der neuen Grundschule 32 Module der ALHO Classic Line den Schülern und Lehrern ein Dach über dem Kopf.

Auf zwei Etagen wurde Platz für acht Klassenräume und einen Lehrmittelraum geschaffen. Große Fenster und helle Farben erzeugen ein ideales Lernumfeld für die Kinder (Bild oben). Aufgrund der extrem kurzen Bauzeit vor Ort - vier Wochen - konnte das Gebäude pünktlich zum Schulbeginn nach den Sommerferien fertig gestellt werden und kein Unterricht fiel aus.

Beispiel 2: Yverdon-les-Bains, im Schweizer Kanton Waadt, hat eine lange pädagogische Tradition. Schon der berühmte Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi unterrichtete dort, auch übergangsweise im Yverdoner Schloss.


Container-Lösung - fast wie man sie erwartet ...

Eine Interimslösung benötigte ebenso die dortige Sekundarschule Centre Professionel du Nord Vaudois (CPNV) aufgrund von anstehenden Sanierungsarbeiten. Um den Unterricht fortzusetzen, wurde ebenfalls aus Containern der ALHO Basic Line ein zweigeschossiges Gebäude errichtet, in dem sechs Klassen untergebracht sind. Außen abwechslungsreich mit changierenden Farben und innen großzügig und hell gestaltet: Das schafft eine angenehme Lern- und Lehratmosphäre - im Rahmen der Möglichkeiten.

Beispiel 3: Was tun, wenn der Mietvertrag ausläuft - umziehen oder neu bauen? Beim Lycée Technique pour professions éducatives et sociales (LTPES) im Luxemburger Livingen entschieden sich die Zuständigen für beides: Am Schulstandort Mersch entsteht in Zukunft ein neues Schulgebäude, und für den Übergang errichtete ALHO dort zusätzlich eine hochwertige Interimslösung. Sie wurde in nur 10 Wochen Bauzeit vor Ort nach den Plänen des Architekten Guy Schiltz fertiggestellt.

64 Module der Baureihe Comfort Line bieten 240 zukünftigen Erziehern im letzten Ausbildungsjahr auf rund 2.500 Quadratmetern viel Platz und eine komfortable Umgebung zum Lernen. Dabei erinnert das dreistöckige, farbig gestaltete Systemmodul-Gebäude an keiner Stelle an ein Provisorium. Es umfasst verschieden große Klassenräume, mehrere Musiksäle, Räume für Kunst, Psychomotorik und Informatik sowie eine Bibliothek.

Bodentiefe Fenster sorgen für viel Licht im Treppenhaus und in den Fluren (Bild). Bei Bedarf sorgen individuell regelbare Jalousetten für gezielte Beschattung. Schon die Eingangshalle vermittelt durch helle Farben eine freundliche Atmosphäre, die in den lichtdurchfluteten Klassenzimmern fortgeführt wird. Gezielt und dezent angebrachte Grafiken an den Wänden sowie Bodenbeläge im Schachbrettmuster setzen darüber hinaus farbige Akzente. Ein überdachter Vorhof rundet das Bild ab.

Wie die folgenden Beispiele zeigen, eignet sich die ALHO Comfort Line auch für permanente Schulgebäude:

Beispiel 4: Um ein ausgewogenes Ganztagsbetreuungsprogramm anbieten zu können, musste das Sigmund-Schuckert-Gymnasium in Nürnberg seine Raumkapazitäten erweitern. Dazu bot sich ebenfalls die Comfort Line an, mit der in vier Monaten dieses Gebäude erstellt wurde:


In dem zweigeschossigen, barrierefrei zugänglichen Gebäude wurde das komplette Spektrum der Ganztagsbetreuung untergebracht: Im Erdgeschoss sind Küche mit Speiseausgabe sowie der Essens- und Aufenthaltsraum zu finden. Das Geschoss darüber bietet Räume für Hausaufgabenbetreuung, ein multimediales Lernzentrum sowie Platz für Theatergruppe und andere Gruppenarbeit. Die auffällige Fassade vervollständigt das Gebäude optisch: Verputzt und gelb angestrichen, wurde sie mit bunten Ornamenten und Figuren verziert.

Beispiel 5: Mit der Erweiterung der Europäischen Union musste auch die bestehende Europaschule in Luxemburg kurzfristig ihre Raumkapazitäten aufstocken. So errichtete ALHO auf dem Schulgelände vier eigenständige Neubauten schlüsselfertig in 18 Wochen, damit sich Schüler und Lehrer in Kindergarten, Grundschule und Gymnasium unter besten Bedingungen einem effektiven Unterricht widmen können.

Dabei war es gar nicht so einfach, den engen Zeitplan des Projektes einzuhalten: Zum einen weichen die Bauvorschriften in Luxemburg teilweise recht deutlich von den deutschen Normen ab, was noch keine Hürde für ALHO war. Zum anderen zeigte sich da das enge Baufeld schon schwieriger, das den Einsatz eines Krans während des Schulbetriebs unmöglich machte. "Aus Sicherheitsgründen blieb uns nichts anderes übrig, als das dreistöckige Gebäude S2 innerhalb der einwöchigen Schulferien aufzustellen", so Architekt Pol Mersch, der für die Ausführung des Projektes zuständig war. Die perfekt koordinierten Abläufe vor Ort machten dabei die Systembau-Vorteile noch deutlicher.

Das Modul als Basis

Das Gerüst und gleichzeitig tragendes Element der Modulkonstruktion ist ein stabiler Stahlrahmen, der von den statischen Erfordernissen genau auf den späteren Einsatzort abgestimmt ist. Boden, Decke, Außen- und Innenwände werden in und um diesen Stahlrahmen herum gebaut, bis sie zusammen schließlich eine kompakte Einheit - das eigentliche Modul - ergeben.

Je nach Baureihe ist eine Vorfertigung von bis zu 100 Prozent möglich. Das macht die Herstellung der Stahlmodule vollständig vom Wetter unabhängig. Mit Beginn der Produktion wird auf der Baustelle vor Ort das Fundament hergestellt. Spezielle Tieflader transportieren die Module dorthin, wo sie nur noch montiert und an das Strom-, Wasser- und Abwassernetz angeschlossen werden müssen - schon sind sie bezugsfertig. So lassen sich selbst enge Zeitpläne einhalten.

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