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Nachträglicher Einbau einer Fußbodenheizung mit cuprotherm MINI

(11.9.2011) Baujahr 1979, modernste Gebäudetechnik - das muss kein Widerspruch sein. Denn immer mehr Eigentümer von Altbauwohnungen entscheiden sich für eine energetische Sanierung. Treiber sind die steigenden Energiepreise einerseits, attraktive Förderprogramme andererseits. Das Kernstück der Modernisierungs­maß­nahmen ist oft der Einbau eines neuen, energieeffizienten Heizkessels - idealerweise verbunden mit der Installation einer energiesparenden Flächenheizung. Letzteres war bisher oft nicht möglich, da Türschwellen und Treppenaufgänge eine zusätzliche Aufbauhöhe nicht zuließen. Mit cuprothem MINI hat die Ulmer Wieland-Werke AG Anfang 2011 ein System auf den Markt gebracht, das hier Abhilfe schaffen kann: Auf Grundlage des cuprotherm-Flächenheizungssystems mit Kupferrohren bietet der Hersteller eine Fußbodenvariante mit „Null Aufbauhöhe". Das Prinzip ist einfach: Mittels einer Fräse werden in den bestehenden Estrich Rillen gefräst, in welche die CTX-Markenkupferrohre eingelegt werden. Danach kann der Bodenbelag umgehend neu verlegt werden.

Das neue System cuprotherm MINI wurde von den Wieland-Werken auf der diesjährigen ISH in Frankfurt erstmals der Fachwelt vorgestellt - siehe auch Beitrag "Mini, Eko, Sport: Cuprotherm-Flächenheizung in neuen Varianten" vom 5.4.2011". Die System eignet sich ideal für den nachträglichen Einbau einer Fußbodenheizung oder -kühlung in bestehende Gebäude. Denn cuprotherm MINI benötigt im Vergleich zum bestehenden Fußboden keine zusätzliche Aufbauhöhe. Das bedeutet, dass Treppenaufgänge, Türdurchgänge und bodengleiche Fenster nicht tangiert werden. Ein exemplarisches Bauvorhaben in einem Kölner Einfamilienhaus zeigt, dass die Installation ohne allzu großen Aufwand erfolgen kann.

Die Fräsarbeiten des Wieland-Partnerunternehmens begannen in Köln morgens um 8:30 Uhr in der Wohnküche im Erdgeschoss des Kölner 70er-Jahre-Einfamilienhauses; am späten Nachmittag war die Rohrinstallation bereits abgeschlossen. Damit entfiel nicht nur ein langwieriges und technisch aufwändiges Abtragen des Altestrichs, sondern auch die sonst notwendige wochenlange Trocknungszeit eines neuen Estrichs. So konnte der Kölner Bauherr seinen langjährigen Wunsch nach einer Flächenheizung umsetzen - ein Wunsch, dessen Erfüllung zuvor immer wieder an technischen Hindernissen gescheitert war. Denn die Höhe des Fußbodens im Erdgeschoss konnte aufgrund der Terrassentür und der Treppe nicht verändert werden.

Neben dem Vorteil der „Aufbauhöhe Null" und der schnellen Montage sollte sich das System positiv auf den Komfort und den Energiebedarf auswirken: Da die Rohrleitungen baubedingt sehr nahe an der Oberfläche liegen, ergibt sich ein schnelles Ansprechverhalten der beheizten Konstruktion und damit auch ein effizienter Betrieb der Heizungsanlage.

Anforderungen an den Bestandsestrich: Glatt und mindestens 30 Millimeter Dicke

Auch wenn die eigentlichen Arbeiten rasch und ohne großen Aufwand erfolgen, sind für die erfolgreiche Installation des cuprtherm MINI Systems einige Voraussetzungen zu beachten. So muss für das Fräsen ein normgerechter Estrich von mindestens 30 Millimeter Dicke vorhanden sein, zum Beispiel aus Zement oder Anhydrid. Zudem muss der Bestandsestrich trocken und ausgehärtet, glatt und eben sein. Das Fräsen von Fliesen oder von Betonbauteilen ist nicht möglich. 

Der Fußbodenaufbau cuprotherm MINI wird in Verbindung mit den modernen, flexiblen Kupferrohren eingesetzt. Die ummantelten CTX-Rohre mit der Abmessung 14 x 2 Millimeter gelten als dauerhaft sauerstoffdiffusionsdicht und uneingeschränkt alterungsbeständig.

Weitere Informationen zu cuprotherm MINI können per E-Mail an Wieland-Werke angefordert werden.

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