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Forschungsprojekt zu Heizanlagen mit niedrigen Systemtemperaturen

(7.11.2010) In einem gemeinsamen Forschungsprojekt haben Purmo und die Technischen Universitäten Dresden und Helsinki die Leistungsfähigkeit verschiedener Heizsysteme in Niedrigenergiegebäuden untersucht. Demnach zählen Warmwasser-Heizungsanlagen, die mit Heizkörpern kombiniert werden, zu den effizientesten Methoden der Erzeugung und Übertragung von Wärme - und das bei niedrigen Systemtemperaturen. Auch dort, wo Fußbodenheizungen zum Einsatz kommen, sorgen zusätzliche Heizkörper durch kurze Reaktionszeiten für ein Plus an Wirtschaftlichkeit und gezielten Wärmeeinsatz. In einer Kampagne für Planer und Installateure will Purmo diese Forschungsergebnisse jetzt für die Praxis nutzbar machen.


Energieeffiziente Architektur braucht ebensolche Heizsysteme. Dabei kommt es nicht nur auf den Wärmeerzeuger an, auch die Übertragungssysteme tragen wesentlich zur Energieeffizienz eines Gebäudes bei - egal ob es sich um ein Wohn- oder Bürogebäude handelt. Um die beste Wärmeübertragungsmethode in Heizanlagen mit niedrigen Systemtemperaturen zu definieren, initiierte Purmo ein Forschungsprojekt: Rund zwei Jahre lang prüften die Technischen Universitäten Dresden und Helsinki verschiedene Heiz- und Lüftungssysteme. Dabei sollen sich die Purmo-Heizkörper als echte Niedrigtemperatur-Heizkörper erwiesen haben: In Kombination mit modernen Wärmeerzeugern und optimal platziert erzielten die Heizkörper schon ab Systemtemperaturen oberhalb von 45°C hohe Wirkungsgrade bei gleichzeitig hoher thermischer Behaglichkeit. Und zwar ebenso im Neubau wie im energiesanierten Altbau. Dabei konnten die Niedrigenergie-Heizkörper gerade bei gut gedämmten Gebäuden ihre schnellen Reaktionszeiten gegenüber trägen Flächenheizungen voll ausspielen.

Markus Rainer, Direktor Marketing und Vertrieb Rettig Germany GmbH: "Unsere Kompaktheizkörper können grundsätzlich mit jedem Wärmeerzeuger betrieben werden - und zwar in einem breiten Spektrum zwischen 45°C und 110°C Vorlauftemperatur. Damit ist auch das Gros der Wärmeerzeuger mit niedrigen Systemtemperaturen abgedeckt. Indem wir von Niedrigtemperatur-Heizkörpern sprechen, verdeutlichen wir dieses funktionale Plus." Da die modernen Niedrigtemperatur-Heizkörper leistungsfähiger sind als ältere Modelle, zahlt sich ein neuer Heizkörper auch bei der Modernisierung von Wohnhäusern und Bürogebäuden schnell aus. Grundsätzlich tragen die Heizkörper in modernen Heizsystemen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts stehen im Gegensatz zur gängigen Auffassung, dass Wärmeerzeuger mit niedrigen Vorlauftemperaturen am besten mit Flächenheizungen funktionieren. Wie die beiden Technischen Universitäten jetzt bestätigten, sollen gerade Heizkörper in diesen Systemen für einen hohen Grad an thermischer Behaglichkeit in jedem Raum sorgen. Da sie besonders schnell reagieren - sowohl beim Erwärmen als auch beim Abkühlen eines Raumes - würden sie die ganze Anlage energieeffizienter gestalten. Das zeige sich zum Beispiel bei der Kombination mit einer Fußbodenheizung, indem der Heizkörper die Trägheit der Fußbodenheizung durch seine kurze Reaktionszeit kompensiere. So könne wertvolle Heizenergie wirtschaftlicher eingesetzt werden und die Behaglichkeit steigt.


In einem Leitfaden hat Purmo die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Zusammenwirken verschiedener Wärmeübergabesysteme und Wärmeerzeuger mit niedrigen Systemtemperaturen zusammengefasst. Im Rahmen einer Kampagne im Herbst dieses Jahres stellt Rettig Germany den Leitfaden nun interessierten Heizungsplanern und Installateuren in Deutschland und Österreich zur Verfügung. Die umfangreichen Forschungsergebnisse sollen künftig zur Installation effizienter Heizlösungen beitragen.

Weitere Informationen über Heizkörper-Lösungen für niedrige Systemtemperaturen können per E-Mail an Purmo angefordert werden.

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