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Neue Holzfaser-Dämmplatte von Steico für die oberste Geschossdecke

(17.11.2011) Viele Altbauten wurden mit einem Dachstuhl ausgeführt, der zwar begehbar ist, aber nicht für Wohnzwecke genutzt wird - ein typischer, ungedämmter Dachboden, über den bis zu 25% der Heizenergie entweichen können. Die Steico AG hat mit STEICOtop eine neue Holzfaser-Dämmplatte für die Dämmung der obersten Geschossdecke auf den Markt gebracht. Die Platten verfügen über eine verdichtete „Finish-Oberfläche“, die eine direkte Begeh- und Nutzbarkeit erlauben soll. Eine zusätzliche Abdeckung - z.B. mit Holzwerkstoffplatten - sei ist nicht erforderlich. Der Speicher könne umgehend wieder genutzt werden, z.B. als Lagerraum.

Mit einer 8 cm hohen Lage STEICOtop sollen sich bei einer 16 cm dicken Betondecke über 85% des bisherigen Wärmeverlustes einsparen lassen. Die aktuellen EnEV-Vorgaben würden bei zweilagiger Verlegung von STEICOtop 8 cm erreicht. Auch die erwarteten Anforderungen der geplanten EnEV 2012 sollten sich mit dem Steico-Dämmsystem problemlos erreichen lassen. Der Nennwert Wärmeleitfähigkeit wird mit ?D = 0,038 W/mK angegeben.

Handliches Format für leichte Verarbeitung

Mit einem Format von 40 x120 cm und Dicken von 8 bzw. 10 cm passen die STEICOtop Dämmplatten auch durch enge Dachluken. Die Verarbeitung erfolgt mit gängigen Werkzeugen für die Holzverarbeitung, z.B. mit einem elektrischen Fuchsschwanz. Bei Altbau-Betondecken sei in der Regel keine dampfbremsende Folie als Unterlage notwendig.

Viele Bereiche im Speicher sind nur schlecht zugänglich, z.B. rund um Stützen, Balken oder Sparren. Als Ergänzung zu den stabilen STEICOtop Dämmplatten empfiehlt Steico den flexiblen und klemmfähigen Holzfaser-Dämmstoff STEICOflex. Damit sollen sich auch knifflige Stellen fugenfrei dämmen und Wärmebrücken minimieren lassen.

Auch ohne Abdeckung bauphysikalisch sicher

Bei anderen Dämmstoffen wirken die notwendigen Abdeckplatten unter Umständen wie eine obenliegende Dampfbremse. Die STEICOtop Holzfaser-Dämmplatten sind hingegen diffusionsoffen und können eindringende Feuchte - z.B. bei einer nicht vollkommen dicht ausgeführten Holzbalkendecke - aufnehmen und wieder verdunsten lassen. So reduzieren sie das das Risiko von Feuchteschäden.

Die Zukunft im Blick

Mit STEICOtop ist es möglich, auch mit zukünftigen Anforderungen zur Energie-Effizienz Schritt zu halten. Denn eine vorhandene Dämmung mit STEICOtop kann zu einem späteren Zeitpunkt einfach mit einer weiteren Lage ergänzt werden. Da sie ohne Abdeckplatten auskommt, ist auch kein (Teil-)Rückbau der bestehenden Dämmkonstruktion notwendig.

Weitere Informationen zu STEICOtop können per E-Mail an Steico angefordert werden.

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